Wenn nicht die Kunst, was dann sonst könnte den ersten Schritt in eine bessere Welt beschreiten? Eine Welt ohne Kapitalismus, ohne Neoliberalismus. Ist sie möglich? Keine Statements, keine Diskurse und Traktate, sondern einfach mal probieren – mit kreativen Ideen wie dieser:
Auf meiner Website veröffentlichte ich vor einiger Zeit bereits, dass meine WebART in Form von Screenshots mit Haiku/Tanka-Strophen meiner Poetry für jedermann frei verfügbar zum downloaden, ausdrucken und verschenken ist, sofern es lediglich zum privaten Gebrauch geschieht. Eine gewerbliche Nutzung meiner Arbeiten ist also rechtlich durch mich ausgeschlossen bzw. untersagt.
Warum dann nicht diese Screenshot-Exponate zu Postern in Copyshops vergrößert privat in Wohnungen gerahmt für sich selbst, die Familie und Besucher ausstellen – oder gar in Fenster aushängen und damit für die Straße also für alle sichtbar machen, denn im Netz – im CyberSpace sind sie es ja bereits – auf meiner Website, bei Twitter und Facebook.
„Das Künstlerprekariat sitzt (nicht) in der Falle“ Es wird explodieren – lieber Chris Dercon – (monopol).
(Fotos solcher Fenster und Wohnräume via E-Mails an mich –
Ein Ausschnitt seiner Ausführungen diente mir u.a. für den Bau eines weiteren Poetry-Textes, nunmehr des letzten nach Wassers brüllen, Logik Durchläufe,Herrscher sich mahlen und Rechtsrutsch Dickicht, den ich hier auf meiner Website im Rahmen dieser documenta 14 WebART-Performance veröffentliche – poste.
Diese WebART-Performance versteht sich als weitere Öffnung der Kunst in bisher nahezu unbespielte Räume, nämlich das virtuelle CyberSpace, wo eine weitere Verortung keine Notwendigkeit hat, nämlich die Präsenz in Kassel und Athen, oder in den Museen und Galerien der Welt sowie dem elitären Kunstbetrieb. Kunst bewegt sich wie die Schwalben in dem Text im freien Fluge der Natur. Eine scheinbar ohnmächtige Kunst, die befreit pausenlos gegen ein Schicksal Natur anrennt.
Kunst, die nichts kostet – keine Euros keine Dollars
Kunst außerhalb des Kunstbetriebs – also
Kunst ohne materiellen Wert
Kunst, die weder Galerien braucht noch Museen
Kunst der Zukunft – von morgen
virtuelle Kunst
Brunopoliks Screenshots von Poetry-Strophen im Zentrum der Twitter-Fotos und Google-Bilder – gefunden mit der Twitter-Google-Suche über Hashtags von #Politik #Satire #Haiku #Dada und ohne Hashtag: von raten bis zu documenta14 und netzfrauen.
Kunst – Bilder – zum privaten Gebrauch ausdruckbar – verfügbar – fürs Heim oder anderswo – auf Plakaten in Städten – kostenlos – frei – oder auch signiert von brunopolik zu gewinnen
Kunst, die sich dem Kunstmarkt-Hype verweigert
Kunst, die daher auch nicht auf der documenta 14 präsent sein kann + wird. Kunst die das Kapital von Niarchos und Onassis nicht braucht.
Von Athen lernen – Motto der documenta 14 dieses Jahres in Kassel und Athen.