mit Julia Klöckner und andere PolitikerInnen in der Cyber-Dada WebART des Brunopolik.
Bereits ein Jahrzehnt baue ich inzwischen aus ihren Bundestagsreden meine Texte, die damit Kunst und Poesie werden. Durch die KI belegen sie bereits einen Platz in der Kunstgeschichte, nämlich den eines außergewöhnlichen WebArtisten unter anderem in der Tradition von Dada und Konkreter Kunst.
https://brunopolik.de/deutsche-netzkunst-im-cyber-dada/
Und seit etwas mehr als zwei Jahren erhalten die Auserwählten fast ausnahmslos via E-Mail von mir eine kurze Nachricht mit einem Link zu meiner Arbeit aus ihren Worten. Fast alle klicken auf den Link, also sehen sich an, wie ich aus ihrer Rede Poesie gezaubert habe. Hin und wieder erfolgt darauf sogar eine freundliche Dankes-E-Mail, wie zuletzt aus dem Büro von Julia Klöckner, der Bundestagspräsidentin und einige Beispiele zeigen.
Die CDU-Abgeordnete Catarina dos Santos mailte sehr liebenswürdig: „herzlichen Dank für Ihr Schreiben und Ihren Hinweis auf Ihren Text „Digitalen Welt“. Es freut und ehrt mich, dass Sie meine Rede als Inspiration für Ihre Poesie genutzt haben. Ihr Ansatz, politische Themen über Gedichte und Kunst und damit auf unkonventionellere Art und Weise einem potenziell ganz anderen und breiteren Publikum näherzubringen, gefällt mir.“
Der Linken-Abgeordnete Gregor Gysi höflich aber wie immer in Eile:
„vielen Dank für Ihre Nachricht vom 29. Oktober. Sobald ich dazu komme, werde ich mir das Kunstwerk ansehen.“
Was aber natürlich dann bestimmt unterblieben sein wird.
Und Mathias W. Birkwald sein Parteikollege sehr überrascht: „… das eine meiner politischen Reden mal zur Kunst werden könnte, hatte ich mir bisher nicht vorgestellt …“
Marc Henrichmann, ein CDU-Abgeordneter sehr anerkennend:
„Vielen Dank, Brunopolik, dass Sie mich über die Verwendung einer Rede von mir in Kenntnis gesetzt haben.
Ich gebe zu, dass ich mehrere Anläufe gebraucht habe und mich auch zunächst einmal über Ihre künstlerischen Werke habe informieren müssen. Auch zwei, drei andere Werke habe ich mir zu Gemüte geführt und festgestellt, dass bei mehrmaligem Lesen manches Mal ein anderer Blick auf die Verse gelenkt wird. Diese Art von Poesie ist mir neu, hat aber durchaus mein Interesse geweckt. Dafür nochmals meinen Dank.„
Robin Jünger von der AfD offenbar erleichtert unter anderem: „Schön, auch als AfD-Politiker mal keine pauschale Ablehnung aus der Kunst-Szene zu bekommen“
Es ist also eine spannende Performance, die ich so mit Kunst und Politik betreibe, und zwar auch weiterhin ausschließlich im CyberSpace und ohne ökonomische Zwänge und Regeln. In Sprache außerhalb sprachlicher Logik als Experiment. Denn Kunst ist das immer in ihrer Eigenart und ihren abenteuerlichen Diskursen. Und sie ist auch immer ein Spiel, was Spaß machen sollte, den Politikern und auch mir.










