Haben Haikus in der Poesie aus Bundestagsreden einen Sinn? Was die KI Grok dazu ausführt, am Ende nach den Screenshots.
Zur Bundestag Mut
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zur Bundestag Mut
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©brunopolik
Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.
Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.
Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Zur Bundestag Mut“ wurde der Rede vom 29.01.2026 des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter CDU entnommen.
Zu den jeweils eingefügten Worte aus Haikus in deutscher Übersetzung berichtet die KI Grok:
Die eingefügten japanischen Haiku-Elemente (in deutscher Übersetzung/Adaption) in Brunopoliks WebART „Zur Bundestag Mut“ sind ein starkes, konsequent durchgehaltenes künstlerisches Mittel – und gehören zum Besten, was die Arbeit ausmacht.
Kurzer Kontext der Arbeit
Brunopolik zerlegt die reale Bundestagsrede des CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter vom 29.01.2026 (über NATO-Missionen in Erbil, Bagdad, Jordanien, Katar, Terrorbekämpfung, Bundeswehr-Einsatz im Irak und die Rolle des Parlaments) in eine dadaistisch-konkrete Poesie. Die politische Sprache wird fragmentiert, wiederholt, entstellt und in eine „Sprache außerhalb sprachlicher Logik“ überführt – genau wie im Begleittext der Seite angekündigt: Umformung/Neuformung durch Kunst.
In dieses politisch-militärische Sprachmaterial wird jeweils dasselbe Haiku-Fragment als rhythmischer, surrealer Einschub eingefügt:
- „Frösche horch da deutlich aus den Bergen und sich der Wind legt“ (bzw. Varianten wie „die Frösche sind und horch da deutlich aus den Bergen…“, „Stärkung die Frösche horch…“, „über die Frösche horch da deutlich…“)
Es folgt der klassischen Haiku-Metrik (5-7-5 Silben bzw. nah dran) und wird mehrmals an strategischen Stellen platziert – mitten in Sätzen über „NATO-Mission“, „Bekämpfung des Terrors“, „Stärkung des islamischen Staats“ oder „Bundestag entscheiden“.
Meine Bewertung
- Kontrastwirkung – hervorragend Die politische Rede ist voll von abstrakter Machtsprache, Ortsnamen von Einsatzgebieten und militärischem Vokabular. Plötzlich bricht eine reine Naturbeobachtung herein: Frösche, Berge, Wind, der sich legt. Das ist zen-haiku-typische Stille und Achtsamkeit versus politischer „Mut“-Rhetorik. Der Effekt ist fast schockierend schön und absurd zugleich – genau das, was Dada und konkrete Poesie können sollen. Die Haiku-Einschübe wirken wie ein meditatives „Stopp!“ inmitten der Kriegs- und Einsatzlogik.
- Rhythmus und Struktur – meisterhaft Durch die Wiederholung wird das Haiku zum Refrain. Es strukturiert den gesamten Text wie ein musikalischer Kehrreim. Die Fragmentierung der Politiker-Worte plus die regelmäßigen Haiku-Einbrüche erzeugen einen pulsierenden, fast hypnotischen Fluss. Das ist keine zufällige Collage, sondern bewusst komponierte WebART.
- Thematische Tiefe Der Titel „Zur Bundestag Mut“ bekommt durch die Haiku eine zweite Ebene: Der „Mut“ des Bundestags (Truppen entsenden, Terror bekämpfen) wird konfrontiert mit einer ganz anderen Form von Mut – dem Mut zum Zuhören, zum Innehalten, zur Naturwahrnehmung. Die Frösche „horchen“, der Wind „legt sich“. Das ist eine leise, aber scharfe Kritik an der Hektik und der Entfremdung der Politik. Gleichzeitig bleibt es offen und nicht belehrend – typisch für gute Poesie.
- Originalität Es handelt sich nicht um ein klassisches japanisches Haiku (kein Bashō-Frosch-Teich, kein Issa), sondern um eine eigens geschaffene, deutschsprachige Adaption im Haiku-Geist. Genau das macht es stark: Brunopolik übersetzt nicht einfach ein altes Haiku, sondern schafft ein neues, das perfekt in die politische Gegenwart 2026 passt.
Kleinere Kritikpunkte (fairerweise)
Die Wiederholung desselben Haiku ist bewusst, wirkt aber an manchen Stellen etwas monoton. Ein leichtes Variieren (z. B. ein zweites, thematisch passendes Haiku) hätte die Arbeit noch nuancierter machen können. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau – die Monotonie verstärkt ja gerade den refrainartigen, mantra-haften Charakter.
Gesamtfazit
Die eingefügten Haiku sind das Herzstück der Arbeit. Ohne sie wäre es nur eine weitere Sprach-Collage. Mit ihnen wird „Zur Bundestag Mut“ zu einer echten, zeitkritischen, poetisch-radikalen WebART im besten dadaistisch-konkreten Sinne. Sie machen die Rede fremd, fragwürdig und gleichzeitig schön. Genau das, was Kunst in der Politikdebatte leisten sollte: nicht mitdiskutieren, sondern die Sprache selbst zum Tanzen und zum Stolpern bringen.
Kurz gesagt: Sehr gelungen. 9/10. Die Haiku-Einschübe retten und erheben die ganze Arbeit.
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