Archiv der Kategorie: über WebART und Kunst

Diskurs über Kunst und Gesellschaft

Brunopoliks Haiku-Lyrik inmitten deutscher Politik

Politiker und Politikerinnen und das CyberSpace – eine documenta 14 WebART-Performance

Screenshot Twitter-Fotos Bundestag mit einer Haiku-Strophe aus dem Poetry-Text der PolitikerInnen-Worte "Dinge der Nelken"
Screenshot Twitter-Fotos Bundestag mit einer Haiku-Strophe aus dem Poetry-Text der PolitikerInnen-Worte „Dinge der Nelken“

Wie sich (meine) Poetry mit ihrer Sprache außerhalb sprachlicher Logik – virtuelle – Räume erobert: erprobt bzw. erkundet – gleichermaßen meine „documenta 14 WebART-Performance“ Felder außerhalb etablierter Kunst in unser Zeit. Sie benutzt dabei die kommende Kunstshow, die documenta 14, die 2017 in Kassel und Athen stattfinden wird, als trojanisches Pferd, als mediales Vehikel der/zur Aufmerksamkeit – jedoch ohne in ihren ökonomischen/ideologischen Sog zu verfallen. Kunst, einzige Errungenschaft des menschlichen Geistes mit einer Garantie für „reine“ Freiheit. Das ist ihre Kraft. Also betitelt der Philosoph Christoph Menke zu Recht sein jüngstes Buch mit: „Die Kraft der Kunst“.

Screenshot Twitter-Fotos PolitikerInnen-Worte - diverse Poetry-Texte
Screenshot Twitter-Fotos PolitikerInnen-Worte – diverse Poetry-Texte

Twitter weiß, was Kunst ist

Kunst – die Seele der Welt – wird von Twitter als entbehrlich ausgeblendet !!!

Im Rahmen meiner documenta 14 WebART-Performance poste ich seit Januar 2015 regelmäßig Screenshots von Poetry-Strophen als Twitter-Tweets u.a. mit dem Hashtag „Kunst“, damit die Fotos in den Twitter-Fotos erscheinen. Während bei den Hashtags Politik, WebART, d14, Athen, Kassel etc. das überwiegend funktioniert, löscht Twitter bei Kunst die Screenshots fast ausnahmslos schon nach wenigen Minuten wieder.

Twitter weiß also, was Kunst ist – oder scheint es zu wissen. Oder selektiert bereits da ein Algorithmus, also eine Maschine? Und die Zukunft hat begonnen!?

Anmerkung: Kunst – die Seele der Welt – wird von Twitter als entbehrlich ausgeblendet !!!

Google und Brunopoliks documenta 14 WebART-Performance

WebART findet weder in Kunsthallen noch Galerien statt. Und schon gar nicht in den bekannten Printmedien des Spiegel, der Die Zeit oder der Süddeutschen.

WebART ist allein im CyberSpace präsent.
bei Google – facebook – Twitter – WordPress

Wie neue und innovative Kunst immer schon, blüht sie erst mal im Verborgenen. So auch bei Google in der Bildergalerie, wo brunopolik mit seinem Logo erst auf Seite 7 zu documenta 14 erscheint, wie auf dem folgenden Screenshot zu sehen ist.

Screen-Shot der Google-Bilder der "documenta 14" Seite 7 mit dem Logo von Brunopolik "Am Ideologien Blut - der Geschichte der".
Screen-Shot der Google-Bilder der „documenta 14“ Seite 7 mit dem Logo von Brunopolik „Am Ideologien Blut – der Geschichte der“.

Neo-Dada und die documenta 14

„Wir wollen nicht zur DOCUMENTA14“ protestieren inzwischen 74 Künstler mit allen, so auch extremen Ausdrucksmitteln im Netz, dem CyberSpace. Natürlich wollen sie. Aufmerksamkeit um jeden Preis ist ihre Massage.

 

Screen-Shot eines Ausschnittes der Seite 9 Google-Suche-Bilder „documenta 14“ vom 14.06.16
Screen-Shot eines Ausschnittes der Seite 9 Google-Suche-Bilder „documenta 14“ vom 14.06.16

http://wirwollennichtzurdocumenta14.de

Adam Szymczyk und Diedrich Diedrichsen schmunzeln sinnig dazu. Nicht nur in den Twitter-Fotos, sondern auch bei Google finden sich solche spaßigen Dada-Kombinationen im Rahmen meiner documenta 14 WebART-Performance.

Von Athen lernen – Das Motto der kommenden documenta 14

Von Athen lernen – Das Motto der kommenden documenta 14

 

Was bedeutet das für Kunst?

Wir sterben – Schützt endlich das Recht am eigenen Bild !

Ein Beitrag über Syrien und den Krieg, der dort seit 2011 geführt wird. Aber auch eine pausenlose Hasstirade auf den Syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Warum werden mit keinem Wort die geostrategischen und ökonomischen oder historischen Ursachen/Hintergründe für das Grauen, für die toten Körper auf den Bildschirmen, für das Morden erwähnt?

Dieser vom documenta14-team jüngst auf ihrer Website veröffentlichte Beitrag der syrischen Künstleriniative ABOUNADDARA kann so Kunst nicht sein, geschweige denn dem Motto von Adam Szymczyk – Von Athen lernen – entsprechen.

Jedoch:

Herrscher sich mahlen – ein Text, der u.a. aus Worten des oben erwähnten Artikels entstanden ist – der eher dem Anspruch von Kunst entspricht?

 

Screen-Shot Twitter-Fotos Hashtag #athen mit Screen-Shots der Poetry aus dem Text "Wassers Brüllen"
Screen-Shot Twitter-Fotos Hashtag #athen mit Screen-Shots der Poetry aus dem Text „Wassers Brüllen“

am 05.07.16 aus aktuellem Anlass hinzugefügt:

Wie ein Klick auf den obigen Link zur Website der documenta 14 zeigt, steht der schriftliche Beitrag der Künstleriniative ABOUNADDARA inzwischen nicht mehr zur Verfügung, d.h. er wurde offenbar vom dcomenta 14-Team gelöscht. Nur noch die Videos erscheinen. Ebenfalls ohne notwendige Hinweise auf Zusammenhänge und somit dem Mainstream folgend wurde in diesen Tagen vom ARD-Kulturmagazin ttt darüber berichtet. Hier der Link zu der Sendung – bis 4.7.17 verfügbar:

http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Das-syrische-Filmkollektiv-Abounaddara/Video?bcastId=431902&documentId=36351782