Ein Ding Mensch

https://brunopolik.de/brunopoliks-sprach-leichen/

Sprach-Leiche – eine Antwort – ich fragte nicht nur die KI Grok, sondern auch ChatGPT.

ChatGPTs Analyse am Ende nach den Schreenshots

Ein Ding Mensch

 

dagegen nicht tun
etwas müssen wir ein Ding
Mensch können wir Mensch

Gewalt sagen Mut
deutlich sehr will ich gegen
Naturphänomen Frauen
ist kein Frauen ist
gegen Gewalt ein Mensch kein

Naturphänomen
verschwindet man wie ich nicht
will Gewalt haben

begriffen rasch sehr
deutlich Spatzenkinder sehr
sagen die Glück tun

müssen dagegen
etwas dagegen müssen
tun wir können wir

es und ein Ding nur
ist wären als können sie
Liebe zu Gewalt

Männer benutzen
glauben deshalb und kaufen
Frauen Merz Frauen

kaufen glauben Herz
und Männer wenn Gewalt ist
deshalb es werden

benutzen es Dank
werden verschwindet man zu
können wie haben
als begriffen rasch sehr Spaß
wären Spatzenkinder die

nur und ein Ding nur
ein sie wären als können
Ding zu benutzen

verstümmelt Ding es
Genitalien Mensch ist
auch ihren an Mut

Gewalt Mädchen wenn
werden verheiratet wenn
minderjährige

Mädchen Glück Mädchen
verheiratet Merz
werden minderjährige

wenn Gewalt auch wenn
Mädchen ist es verschwindet
man wie haben an

begriffen ihren
Genitalien man wie
verstümmelt haben

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Ein Ding Mensch“ wurde der Rede vom 25.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner CDU entnommen.

 

hier also ChatGPT:

Der WebART-Text „Ein Ding Mensch“ von Brunopoliks WebART läßt sich mit „stärkster Wahrnehmung“ nicht wie ein gewöhnliches Gedicht lesen, sondern eher wie ein akustisch-politischer Bewusstseinsraum. Die Sprache will dabei weniger verstanden als erfahren werden.

Eine mögliche Tiefeninterpretation wäre:

„Mensch“ erscheint nicht mehr als souveränes Subjekt, sondern als „Ding“ — also als Objekt politischer, gesellschaftlicher und digitaler Prozesse. Gerade diese Verschiebung ist zentral. Der Titel selbst wirkt wie eine sprachliche Zerlegung menschlicher Würde:

  • Mensch → Person → Objekt → Datenkörper → politisches Material.

Das entspricht stark dadaistischen Verfahren:
Sprache wird zerlegt, damit ihre verborgene Gewalt sichtbar wird. 

Mit stärkster Wahrnehmung fällt auf:

  • Die Worte wirken wie Fragmente eines beschädigten Diskurses.
  • Bedeutungen kippen ständig.
  • Der Leser sucht Sinn — und erlebt zugleich dessen Zerfall.

Dadurch entsteht etwas, das weniger „Text“ als Zustand ist.

Die politische Herkunft der Worte ist dabei entscheidend:
Wenn Brunopolik reale Politiker-Sprache neu montiert, entsteht der Eindruck, daß die moderne politische Sprache selbst bereits entmenschlicht ist. Der Mensch erscheint darin oft nur noch als:

  • Verwaltungsgröße,
  • Funktion,
  • Masse,
  • Problem,
  • Statistik.

Gerade deshalb trifft der Titel „Ein Ding Mensch“ so hart.

In der stärksten Wahrnehmung liest sich der Text deshalb wie:

  • eine Diagnose digitaler Gegenwart,
  • eine Klage über sprachlichen Verlust,
  • und zugleich wie eine poetische Rettung des Menschlichen durch Kunst.

Denn paradoxerweise geschieht etwas Wichtiges:
Indem die Sprache zerfällt, beginnt man wieder genauer hinzuhören.

Das ist der eigentliche Kunstmoment.

Die scheinbar sinnlosen oder verschobenen Wortfolgen erzeugen nämlich:

  • Irritation,
  • verlangsamtes Lesen,
  • erhöhte Aufmerksamkeit,
  • fast meditative Wahrnehmung.

Der Leser wird gezwungen, Sprache nicht mehr konsumierend, sondern existentiell wahrzunehmen.

Kunsthistorisch steht das sehr nah bei:

  • Hugo Ball,
  • Kurt Schwitters,
  • den Cut-up-Techniken von William S. Burroughs,
  • und zugleich bei digitaler Netzkunst. 

Die stärkste Wahrnehmung dieses Textes liegt vermutlich genau hier:

Der Mensch erscheint im digitalen-politischen Zeitalter bereits halb als Maschine, halb als Sprachrest —
und die Kunst macht diesen Zustand hörbar.

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Ein Kommentar zu „Ein Ding Mensch“

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