Eine weitere Arbeit des Künstlers Ernst Koller mit vielfältigen Interpretationsvarianten, die sich durch die derzeitige politisch brisante Lage eröffnen und schlüssig in den Rahmen meiner documenta 14 WebART-Performance einbettet.
– ein Poetry-Text der PolitikerInnen-Worte im Juli 2012, einige Wochen nach der Eröffnung (09.06.2012) der documenta 13 von Carolyn Christov-Bakargiev in Kassel mit weiteren Ausstellungsstationen in Afghanistan, Ägypten und Kanada.
Nun also der Brückenschlag über Räume und Zeiten mit Kunst und Politik – hin zur documenta 14 in Kassel und Athen – 2017 –
mit „Von Athen lernen“ als „Blickwechsel“ in die „Tradition der Avantgarde“, eine „Pendelbewegung“ „dynamischen Gleichgewichts“. (zitiert nach Adam Szymczyk, dem künstlerischen Leiter der kommenden documenta 14)
Was vermag Kunst? Werden wir Antworten bekommen, die zufriedenstellen?
Es ist auch der Kampf von David gegen Goliath, der um und mit Commons geführt wird.
So verwendete Ernst Koller, einer meiner Twitter-Follower, eine Haiku-Strophe aus dem Poetry-Text Wassers Brüllen für eine Arbeit, die er in seinem Blog Zeitgeisty Multi-Q(uantized)-Rooms veröffentlichte.
Als virtuelle Aktion offener Kunst sind Künstler aller Gattungen eingeladen, ebenfalls aus und mit dem Text Wassers Brüllen Arbeiten zu gestalten und im Netz zu veröffentlichen. Sie werden damit Teil dieser documenta 14 – WebART-Performance.