Falsch Agentur

Falsch Agentur

 

Willen gibt eine
ist schon es obwohl fordern
falsch Agentur zu

eine neue im
Übrigen einfach falsch nur
auch es ist falsch auch

im Übrigen falsch
einfach falsch ist Willen Glück
die Mohn Blüte nur
eine vom mühelos doch
neue und leicht so Willen

Agentur Leben
obwohl beizeiten es fällt
gibt eine schon es

schon obwohl Merz es
fordern zu Liebe eine
Herz Agentur gibt

wie politischen
wir oder Freude keinen
Strukturen Frieden
weiterentwickeln Freiheit
Strategie keine es Dank

aber gäbe als
so zu tun so aber
weiterentwickeln zu

Strukturen wir tun
als wie die Mohn Blüte vom
gäbe doch Willen

mühelos und es
keine leicht so beizeiten
es Strategie fällt

oder politischen
keinen oder keinen
politischen Spaß

schreien falsch reden
Sie darüber gerne wir
nicht Leben können

rein deswegen Mut
was wissen besser nicht Glück
besser sollten Merz

wissen Herz wissen
sollten Sie besser was rein
nicht Sie schreien nicht
besser die Blüte vom Mohn
wissen doch mühelos und

deswegen so leicht
können beizeiten es fällt
wir Liebe reden

gerne darüber
darüber gerne wir Dank
reden können Spaß

 

©brunopolik

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Falsch Agentur“ wurde der Rede vom 10.07.2026 des Bundestagsabgeordneten Konrad Körner CSU entnommen.