Der italienische Philosoph Giorgio Agamben hat vor kurzem ein bemerkenswertes Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ gegeben. „Europa muss kollabieren“ der Titel.
Aus Worten dieses Interview und eines Haiku von Bashô sowie weiterer Zutaten entstand der Poetry-Text Berufung Leben.
Agamben bezieht sich in seinen Betrachtungen auf Griechenland – das Alte mit seiner Philosophie aber auch auf die jüngsten dramatischen Ereignisse. Damit ergibt sich mühelos eine Verknüpfung mit der kommenden documenta 14, die „Von Athen lernen“ zum Motto hat und neben Kassel auch in Athen 2017 stattfinden wird, sowie meiner „documenta 14 WebART-Performance“.
Hier eine Strophe auf einem Screen-Shot aus dem Poetry-Text Berufung Leben.
– ein Poetry-Text der PolitikerInnen-Worte im Juli 2012, einige Wochen nach der Eröffnung (09.06.2012) der documenta 13 von Carolyn Christov-Bakargiev in Kassel mit weiteren Ausstellungsstationen in Afghanistan, Ägypten und Kanada.
Nun also der Brückenschlag über Räume und Zeiten mit Kunst und Politik – hin zur documenta 14 in Kassel und Athen – 2017 –
mit „Von Athen lernen“ als „Blickwechsel“ in die „Tradition der Avantgarde“, eine „Pendelbewegung“ „dynamischen Gleichgewichts“. (zitiert nach Adam Szymczyk, dem künstlerischen Leiter der kommenden documenta 14)
Was vermag Kunst? Werden wir Antworten bekommen, die zufriedenstellen?
Es ist auch der Kampf von David gegen Goliath, der um und mit Commons geführt wird.