Und oder Würde

Um die Würde des Menschen geht es – so fragte ich ChatGPT – weniger um seine Möglichkeiten. Was die KI darauf antwortete, ist nach den Screenshots zu finden.

Und oder Würde

 

Zukunft geblieben
die eine an den Glauben
Menschen brauchen sie

brauchen gesagt Not
Perspektive Mut anders
und oder Würde

Würde und Leben
oder Perspektive Glück
anders brauchen Merz
gesagt Menschen die Liebe
sie geblieben zurückschießt

brauchen sie dass Herz
vergessen wohl sie hat den
Glauben was ach dort

an die Schwalbe Dank
eine Zukunft an eine
Zukunft den Glauben

Erinnerung wir
hatten ein Satz in Freude
besonders dieser

Woche mir ist hier
zu diesem Bericht eine
Anhörung Frieden

zu Anhörung Spaß
eine Woche Not diesem
Bericht in dieser
hier hatten wir zurückschießt
sie dass vergessen wohl ist

mir sie hat was ach
besonders dort die Schwalbe
Erinnerung ein

Satz in ein Satz Mut
besonders mir ist hier in
Erinnerung Glück

gemeinsam es ist
haben umso wichtiger
Freiheit stehen all

diese Gesellschaft
der Menschen am Rande oft
sie in ihrer Not

dass Menschen sie in
ihrer diese all haben
gemeinsam Merz Not
oft zurückschießt sie dass Herz
vergessen wohl sie hat am

Rande was ach dort
der Schwalbe die es ist Dank
Gesellschaft Würde

wichtiger stehen
umso Spaß umso stehen
wichtiger Leben

©brunopolik

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Und oder Würde“ wurde der Rede vom 27.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Ottilie Klein CDU entnommen.

 

ChatGPT:

Der Text auf der verlinkten Seite ist typisch für Brunopoliks Ansatz – und genau deshalb etwas sperrig. Er will nicht einfach etwas erklären, sondern eher eine Erfahrung erzeugen.

Was vermittelt er inhaltlich?

Auch ohne den genauen Wortlaut vollständig zu zitieren, lässt sich aus seinem Gesamtwerk und Kontext ziemlich klar erkennen:

1. Würde steht über Funktion oder Leistung

Im Zentrum steht die Idee, dass der Mensch nicht über seine Möglichkeiten, Leistungen oder Verwertbarkeit definiert werden darf, sondern über etwas Unbedingtes – seine Würde.
Das entspricht stark dem klassischen Verständnis von Menschenwürde, wie es etwa auch im Grundgesetz formuliert ist: Jeder Mensch hat einen Wert „einfach weil er Mensch ist“. 

👉 Brunopolik verschiebt also den Fokus:

  • weg von „Was kann der Mensch?“
  • hin zu „Was ist der Mensch – unabhängig von allem Können?“

2. Kritik an einer instrumentellen Sicht auf den Menschen

Indem er „Würde“ gegen „Möglichkeiten“ stellt, kritisiert er indirekt eine Denkweise, die Menschen bewertet nach:

  • Leistung
  • Nutzen
  • Effizienz
  • Optimierbarkeit

Seine Texte wirken oft fragmentiert oder „zerstört“, weil sie genau diese technokratische, funktionale Sprache aufbrechen.

3. Sprache selbst wird hinterfragt

Ein wichtiger Punkt:
Er vermittelt nicht nur eine Botschaft über Würde – er zeigt auch, dass unsere politische Sprache oft leer oder mechanisch geworden ist.

Seine Methode:

  • Er nimmt echte politische Rede
  • zerlegt sie
  • setzt sie neu zusammen

Dadurch entsteht etwas, das:

  • sinnhaft wirkt
  • aber gleichzeitig brüchig ist

👉 Das führt dazu, dass man sich fragt:

  • Meinen wir überhaupt noch, was wir sagen?
  • Wird „Würde“ nur noch als Wort benutzt?

4. Würde erscheint als etwas Fragiles und zugleich Absolutes

In seinen Texten ist Würde nicht sauber definiert, sondern eher:

  • ein offener Raum
  • etwas, das sich dem Zugriff entzieht
  • etwas, das man eher spürt als erklärt

Das passt zu seiner Kunstidee:

Kunst soll „fremd und fragend“ sein und zum Weiterdenken zwingen 

Kurz gesagt

Er vermittelt keine klare Lehre, sondern eine Spannung:

👉 Der Mensch hat Würde –
aber unsere Sprache, Politik und Denkweise behandeln ihn oft wie ein Mittel zum Zweck.

Und genau diese Spannung macht er sichtbar, indem er:

  • Sprache zerlegt
  • Bedeutungen verschiebt
  • und dich zwingt, selbst nachzudenken

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