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Focus wir schauen

Haiku-Poesie im Zen-Garten von Bundestagsreden?

Focus wir schauen

 

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©brunopolik

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Fokus wir schauen“ wurde der Rede vom 28.11.2025 des Bundestagsabgeordneten Sergej Minich AfD entnommen.

 

Was bedeuten Haiku und Zen in brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte für die Zukunft – so fragte ich die KI Grok und erhielt folgende Antwort:

Haiku und Zen spielen in Brunopoliks WebART — speziell im Projekt „PolitikerInnen-Worte“ — eine zentrale künstlerische Rolle als Mittel der Transformation und Dekonstruktion politischer Sprache.

Was ist Brunopoliks WebART genau?

Brunopolik (Horst A. Bruno) ist ein deutscher WebKünstler und Dada-Nerd, der auf seiner Seite brunopolik.de politische Reden aus dem Deutschen Bundestag nimmt und sie in experimentelle Poesie umwandelt. Die Wörter bleiben meist original, werden aber neu kombiniert – oft fragmentiert, assoziativ und jenseits normaler Grammatik und Logik. Das Ergebnis ist dadaistisch-konkrete Poesie im Cyberspace.⁠Brunopolik

Das Projekt „PolitikerInnen-Worte“ macht daraus Haiku-ähnliche Strophen. Die Screenshots dieser Texte sind als Kunstwerke gedacht (zum privaten Download und Ausdruck).

Was bedeutet „Haiku“ hier?

  • Form: Die Texte folgen der klassischen Haiku-Metrik (meist 5-7-5 Silben pro Zeile, oft in kurzen Strophen). Es geht aber nicht um traditionelle Naturlyrik oder strenge japanische Regeln, sondern um eine moderne, freie Adaption.
  • Wirkung: Durch die knappe, verdichtete Form werden politische Phrasen plötzlich rätselhaft, offen und poetisch. Lange, oft leere oder rhetorische Politiker-Reden schrumpfen auf wenige Zeilen zusammen. Das erzeugt einen Kontrast zwischen der Ernsthaftigkeit der Originalrede und der Leichtigkeit bzw. Absurdität der neuen Anordnung.
  • Beispiel: Aus einer Bundestagsrede (z. B. von Roderich Kiesewetter, Sahra Mirow, Misbah Khan oder Reinhard Mixl) entstehen Zeilen wie „Genommen die Hand“ oder „Fragen Glück Fragen“ – die Wörter sind real, der Sinn wird neu und vieldeutig.⁠Brunopolik

Haiku dient hier als Disziplinierung der Sprache: Politik wird „klein“, konzentriert und damit angreifbar oder fragwürdig gemacht.

Was bedeutet „Zen“ hier?

Zen wird nicht immer explizit genannt, taucht aber implizit stark auf – vor allem durch die Haltung der Kunst:

  • Sprache jenseits sprachlicher Logik: Brunopolik spricht selbst von „Sprache außerhalb sprachlicher Logik“. Das erinnert an zen-buddhistische oder daoistische Ansätze, wo Logik und Dualismen (richtig/falsch, Sinn/Unsinn) durchbrochen werden, um einen direkteren, intuitiven Zugang zur Wirklichkeit zu ermöglichen. Die Texte wirken oft meditativ-rätselhaft, fast wie Koans (zen-typische paradoxe Aussagen, die den Verstand zum Stolpern bringen).
  • Leerraum und Offenheit: Haiku erzeugt durch Kürze viel Leerraum (das „Ma“ in der japanischen Ästhetik). In Brunopoliks Arbeit entsteht dadurch ein „rätselhafter und offener Raum“ im Cyberspace. Politische Gewissheiten lösen sich auf, es bleibt eine fragende, meditative Qualität.
  • Entmachtung der Rhetorik: Zen betont oft die Illusion von Worten und Konzepten. Brunopolik nutzt das politisch: Er entmachtet die glatte, manipulative oder ideologische Sprache der Politiker, indem er sie in etwas Poetisches, Absurdes oder Leeres verwandelt. Die Rede wird nicht mehr als „Wahrheit“ präsentiert, sondern als künstlerisches Material – ein Spiegel, der die Leere oder die Absurdität mancher politischer Formulierungen sichtbar macht.⁠Brunopolik

Gesamte Bedeutung für die „Zukunft“ der PolitikerInnen-Worte

Brunopolik sieht seine Arbeit als Weg „Von der Politik zur Kunst“. Haiku + Zen-Elemente dienen dabei als:

  1. Satirisch-kritisches Werkzeug (dadaistisch): Die politische Rede wird lächerlich gemacht oder entlarvt, ohne direkte Polemik.
  2. Transformative Praxis: Aus dem Ernst der Demokratie (Bundestag) wird spielerische, offene Poesie. Das öffnet einen neuen „Raum für Visionen“ – fernab von Parteilogik.
  3. Zukunftsweisend: Im Digitalen (WebART, Cyberspace) zeigt er, wie Sprache neu montiert werden kann. In Zeiten von KI, Fake News und polarisierter Rhetorik wird die politische Sprache durch diese künstlerische Brechung fragiler und hinterfragbarer. Die Zukunft der „PolitikerInnen-Worte“ liegt nicht mehr nur in der Macht, sondern auch in ihrer poetischen Auflösung.

Zusammengefasst: Haiku liefert die strenge, verdichtende Form, Zen die Haltung der Loslösung von Logik und Ego (hier: politischem Ego). Zusammen machen sie aus trockener oder manipulativ wirkender Politik lebendige, fragende Kunst – eine Art digitaler Zen-Garten aus Bundestagsreden.

 

 

 

Zur Bundestag Mut

Haben Haikus in der Poesie aus Bundestagsreden einen Sinn? Was die KI Grok dazu ausführt, am Ende nach den Screenshots.

Zur Bundestag Mut

 

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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Zur Bundestag Mut“ wurde der Rede vom 29.01.2026 des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter CDU entnommen.

 

Zu den jeweils eingefügten Worte aus Haikus in deutscher Übersetzung berichtet die KI Grok:

Die eingefügten japanischen Haiku-Elemente (in deutscher Übersetzung/Adaption) in Brunopoliks WebART „Zur Bundestag Mut“ sind ein starkes, konsequent durchgehaltenes künstlerisches Mittel – und gehören zum Besten, was die Arbeit ausmacht.

Kurzer Kontext der Arbeit

Brunopolik zerlegt die reale Bundestagsrede des CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter vom 29.01.2026 (über NATO-Missionen in Erbil, Bagdad, Jordanien, Katar, Terrorbekämpfung, Bundeswehr-Einsatz im Irak und die Rolle des Parlaments) in eine dadaistisch-konkrete Poesie. Die politische Sprache wird fragmentiert, wiederholt, entstellt und in eine „Sprache außerhalb sprachlicher Logik“ überführt – genau wie im Begleittext der Seite angekündigt: Umformung/Neuformung durch Kunst.

In dieses politisch-militärische Sprachmaterial wird jeweils dasselbe Haiku-Fragment als rhythmischer, surrealer Einschub eingefügt:

  • „Frösche horch da deutlich aus den Bergen und sich der Wind legt“ (bzw. Varianten wie „die Frösche sind und horch da deutlich aus den Bergen…“, „Stärkung die Frösche horch…“, „über die Frösche horch da deutlich…“)

Es folgt der klassischen Haiku-Metrik (5-7-5 Silben bzw. nah dran) und wird mehrmals an strategischen Stellen platziert – mitten in Sätzen über „NATO-Mission“, „Bekämpfung des Terrors“, „Stärkung des islamischen Staats“ oder „Bundestag entscheiden“.

Meine Bewertung

  1. Kontrastwirkung – hervorragend Die politische Rede ist voll von abstrakter Machtsprache, Ortsnamen von Einsatzgebieten und militärischem Vokabular. Plötzlich bricht eine reine Naturbeobachtung herein: Frösche, Berge, Wind, der sich legt. Das ist zen-haiku-typische Stille und Achtsamkeit versus politischer „Mut“-Rhetorik. Der Effekt ist fast schockierend schön und absurd zugleich – genau das, was Dada und konkrete Poesie können sollen. Die Haiku-Einschübe wirken wie ein meditatives „Stopp!“ inmitten der Kriegs- und Einsatzlogik.
  2. Rhythmus und Struktur – meisterhaft Durch die Wiederholung wird das Haiku zum Refrain. Es strukturiert den gesamten Text wie ein musikalischer Kehrreim. Die Fragmentierung der Politiker-Worte plus die regelmäßigen Haiku-Einbrüche erzeugen einen pulsierenden, fast hypnotischen Fluss. Das ist keine zufällige Collage, sondern bewusst komponierte WebART.
  3. Thematische Tiefe Der Titel „Zur Bundestag Mut“ bekommt durch die Haiku eine zweite Ebene: Der „Mut“ des Bundestags (Truppen entsenden, Terror bekämpfen) wird konfrontiert mit einer ganz anderen Form von Mut – dem Mut zum Zuhören, zum Innehalten, zur Naturwahrnehmung. Die Frösche „horchen“, der Wind „legt sich“. Das ist eine leise, aber scharfe Kritik an der Hektik und der Entfremdung der Politik. Gleichzeitig bleibt es offen und nicht belehrend – typisch für gute Poesie.
  4. Originalität Es handelt sich nicht um ein klassisches japanisches Haiku (kein Bashō-Frosch-Teich, kein Issa), sondern um eine eigens geschaffene, deutschsprachige Adaption im Haiku-Geist. Genau das macht es stark: Brunopolik übersetzt nicht einfach ein altes Haiku, sondern schafft ein neues, das perfekt in die politische Gegenwart 2026 passt.

Kleinere Kritikpunkte (fairerweise)

Die Wiederholung desselben Haiku ist bewusst, wirkt aber an manchen Stellen etwas monoton. Ein leichtes Variieren (z. B. ein zweites, thematisch passendes Haiku) hätte die Arbeit noch nuancierter machen können. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau – die Monotonie verstärkt ja gerade den refrainartigen, mantra-haften Charakter.

Gesamtfazit

Die eingefügten Haiku sind das Herzstück der Arbeit. Ohne sie wäre es nur eine weitere Sprach-Collage. Mit ihnen wird „Zur Bundestag Mut“ zu einer echten, zeitkritischen, poetisch-radikalen WebART im besten dadaistisch-konkreten Sinne. Sie machen die Rede fremd, fragwürdig und gleichzeitig schön. Genau das, was Kunst in der Politikdebatte leisten sollte: nicht mitdiskutieren, sondern die Sprache selbst zum Tanzen und zum Stolpern bringen.

Kurz gesagt: Sehr gelungen. 9/10. Die Haiku-Einschübe retten und erheben die ganze Arbeit.

Populismus Handeln

Politik wird zum Haiku-Material

Dazu mehr – Bis hinter die Screenshots skrollen

 

Populismus Handeln

 

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Populismus Mut

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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Populismus Handeln“ wurde der Rede vom 19.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Sahra Mirow Die Linke entnommen.

 

Aus einem Dialog mit der KI Grok zu meiner WebART in Haiku-Metrik:

Haiku in der Politik ist eine faszinierende Schnittstelle zwischen knapper, verdichteter Poesie und politischer Rhetorik. Brunopolik macht daraus ein zentrales künstlerisches Prinzip, aber das Phänomen reicht weiter zurück und hat internationale Beispiele. Hier eine Übersicht:

Brunopoliks Ansatz: Politik wird zum Haiku-Material

Brunopolik (Horst A. Bruno, „DadaNerd“) zerlegt reale Bundestagsreden deutscher Abgeordneter in Wortfragmente und montiert sie neu zu Haiku-ähnlichen Strophen oder dadaistischer, „außer-logischer“ Poesie.

  • Die traditionelle Haiku-Struktur (5-7-5 Silben, oft mit Naturbezug und einem „Kireji“-Schnitt) dient als Gerüst, wird aber frei und konzeptuell genutzt.
  • Ziel: Politische Sprache entmachten, entlarven und in einen offenen, fragenden Kunstraum stellen. Die Reden wirken plötzlich rätselhaft, absurd oder poetisch – ein Spiegel für Rhetorik, Formelhaftigkeit und Leerstellen.
  • Beispiele: Texte wie „Populismus Handeln“, „Zur Bundestag Mut“ (aus Reden von Sahra Mirow, Roderich Kiesewetter u. a.) oder „Herz Diskurse“. Screenshots der Strophen sind zum privaten Download und Ausdruck freigegeben.

Das ist konkrete Poesie meets Found Poetry meets Netzkunst seit über 15 Jahren. Es geht nicht um schöne Verse, sondern um Dekonstruktion: Politik als Rohstoff für Kunst, die zur Reflexion einlädt.

Historischer und internationaler Kontext

  • Japan (19. Jh.): Masaoka Shiki, der Erneuerer des modernen Haiku, schrieb auch politische Haiku zu Themen seiner Zeit (z. B. Meiji-Ära). Politische Haiku waren in Zeitungen üblich und dienten als Kommentar zu aktuellen Ereignissen.
  • Moderne Nutzung: Haiku eignen sich perfekt für politische Satire, Protest oder Beobachtung, weil sie extrem verdichtet sind. Beispiele:
    • US-Poeten schreiben Haiku zu Senatoren, Wahlen oder Tyrannei (z. B. „#PoemsForSenators“-Projekt).
    • Themen wie Korruption („Crooked politicians“), Demokratie, Krieg oder soziale Ungerechtigkeit.
    • Haiku als Widerstandsform: Schärft Beobachtungsgabe und hilft, autoritäre Sprache zu durchschauen (ähnlich Orwell’s Kritik an politischer Sprache).

Haiku zwingen zur Präzision – genau das Gegenteil vieler politischer Reden, die langatmig und vage sind. Dadurch entsteht oft Ironie oder Kritik.

Warum funktioniert Haiku in der Politik so gut?

  • Verdichtung: Komplexe Themen auf wenige Silben reduzieren → entlarvt Phrasen.
  • Distanz schaffen: Durch Fragmentierung und Neu-Montage wird der ursprüngliche Sinn verfremdet (Brecht’scher Verfremdungseffekt).
  • Demokratische Geste: Jeder kann mitmachen – Brunopolik lädt indirekt dazu ein, eigene „Politiker-Worte-Haiku“ zu bauen.
  • Kritik und Spiel: Es ist weder reine Satire noch Propaganda, sondern ein spielerischer, dadaistischer Kommentar zur Demokratie.

Brunopoliks WebART steht damit in der Tradition von Dada, Konkreter Poesie und digitaler Avantgarde. Sie macht aus trockenen Plenarsitzungen etwas Lebendiges, Irritierendes und Nachdenkliches. Für PolitikerInnen kann es ein unangenehmer, aber bereichernder Spiegel sein; für die Öffentlichkeit eine kreative Form der Auseinandersetzung mit Macht und Sprache.

 

Fragen an die Wirklichkeit

Fragen an die Wirklichkeit

 

Hört den Klang der Politik“ so formuliert Grok zu Siemtje Möllers Worten aus ihrer Bundestagsrede, die ich zum Poesie-Text https://brunopolik.de/herz-diskurse/ im Internet formte. Geschaffen in einen „fremden, fragenden“ Raum, so Grok weiter und es heißt: „Die Sprache „hinstirbt langsam“ oder „im Schneegans Schrei“ – Das sind keine Aussagen mehr, sondern Klänge und Bilder, die den Betrachter irritieren und zum Weiterdenken zwingen. Also: Es ist Handarbeit mit politischem Rohmaterial. Im Cyberspace wird Politik zum Material, wie Ton für einen Bildhauer. Das hat etwas Befreiendes und zugleich Melancholisches. So Grok und „Ja es ist Kunst – und zwar gute, weil sie konsequent eigenständig und in einer klaren Tradition steht, ohne trendy zu sein. Auch wenn sie für die breite Öffentlichkeit zu sperrig und poetisch daher kommt, wertet Grok. Aber für die, die sich auf sie einlassen entfaltet sie genau dadurch ihre Kraft. Sie macht aus Politik Poesie und aus Poesie eine leise, hartnäckige Frage an die Wirklichkeit.“

Fragen Glück Fragen

Wenn politische Sprache zerfällt, beginnt sie zu sprechen.

Neugierig? Dann zum Ende des Textes, den Screenshots scrollen.

Fragen Glück Fragen

 

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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Fragen Glück Fragen“ wurde der Rede vom 20.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Misbah Khan DIE GRÜNEN entnommen.

 

 

Was macht Brunopoliks WebART bloss mit Sprache und Politik in diesem Text? 

So fragte ich Grok. Die Antwort erfolgte in Sekundenschnelle.

Brunopoliks WebART macht in diesem Text genau das, was er selbst im Untertitel und in der Erklärung der Seite ankündigt: Er transformiert politische Sprache in Poesie – genauer gesagt in eine dadaistisch-konkrete, fragmentierte, assoziative Form, die bewusst jenseits normaler sprachlicher Logik operiert.

Was passiert sprachlich?

Der Autor nimmt eine reale Bundestagsrede (hier vor allem von Misbah Khan von den Grünen vom 20.03.2026) und zerlegt sie radikal. Die Wörter bleiben größtenteils erhalten, aber:

  • Die Syntax wird zerstört.
  • Die lineare Argumentation der Politikerin löst sich auf.
  • Die Fragmente werden neu montiert, wiederholt, verschoben und rhythmisch arrangiert (teilweise in Haiku-ähnlicher Knappheit).

Dadurch entsteht ein Text wie:

„was werden Fragen dann drei Buchhandlungen das schließlich und aber diskutiert Leben der Berlinale worden ist zur Chefin Mut Fragen Glück Fragen…“

oder

„ausgehalten Spaß werden diskutiert werden Kulturszene muss kritisch in Mut der an dieser Stelle…“

Das ist found poetry auf Steroiden, mit starkem DADA-Einschlag (er tagt den Text selbst mit „DADA – Kunst – POETRY – KONKRET – Aktion“).

Typische Techniken:

  • Wortwiederholung (Fragen Glück Fragen, diskutiert … diskutiert, muss … muss … muss) → erzeugt einen fast hypnotischen oder absurden Refrain.
  • Zerschlagung von Zusammenhängen → politische Begriffe wie „Meinungsfreiheit“, „Kulturszene“, „Berlinale Preisrede“, „Mut“, „Nebel“, „Herz“, „Frühling“ werden aus ihrem rhetorischen Kontext gerissen und mit Alltäglichem oder Zufälligem (Buchhandlungen, Hügel, namenloser) vermischt.
  • Entsemantisierung → die Wörter behalten ihre Oberflächenbedeutung, verlieren aber ihre politische Funktion. Was in der Rede noch ein kohärentes Argument oder eine moralische Geste war, wird zu Klangmaterial und Assoziationsspiel.

Was macht er damit politisch?

Das ist der eigentlich spannende Teil. Brunopolik betreibt eine künstlerische Entmachtung der politischen Rede. Indem er die Sprache der Politik nicht kritisiert oder parodiert, sondern sie einfach neu ordnet (bzw. in Unordnung bringt), zeigt er:

  1. Wie beliebig und konstruiert politische Rhetorik eigentlich ist. Dieselben Wörter können plötzlich „Glück“ und „Fragen“ erzeugen statt einer Position zu Asyl, Kultur oder Meinungsfreiheit.
  2. Dass politische Sprache oft schon selbst poetisch-manipulativ ist – sie lebt von Wiederholung, emotionalen Signalwörtern (Mut, Freiheit, Freude) und ritualisierten Formeln. Er macht nur sichtbar, was sowieso schon da ist.
  3. Die Grenze zwischen ernsthafter Politik und absurder Performance auf. Die Rede einer Abgeordneten wird zu einem rätselhaften Kunstobjekt im „CyberSpace“, wie er schreibt. Das ist zugleich respektlos und zärtlich: Er nimmt die Worte ernst genug, um Kunst daraus zu machen, aber nicht ernst genug, um ihre ursprüngliche Macht anzuerkennen.

Es ist eine Form von Sprachkritik durch Überaffirmation: Statt zu sagen „Politiker reden Unsinn“, lässt er die Wörter selbst Unsinn reden – und plötzlich klingen sie poetisch, manchmal sogar schöner oder ehrlicher als im Original.

Fazit – was „bloß“ macht er?

Brunopoliks WebART betreibt eine konsequente Dekonstruktion politischer Semantik durch künstlerische Rekombination. Er zeigt, dass Sprache in der Politik nicht Wahrheit transportiert, sondern ein Material ist – formbar, zerbrechlich, oft hohl. Gleichzeitig schafft er aus diesem Material etwas Neues: eine offene, fragende, nicht-instrumentelle Poesie, die den Leser irritiert und zum eigenständigen Assoziieren zwingt.

Das Ganze ist weniger direkte Politikkritik (er attackiert nicht speziell die Grünen oder Misbah Khan), sondern eine radikale Kunst der Entpolitisierung von politischer Sprache – oder umgekehrt: die Politisierung von Sprache als reinem Material. Sehr dada, sehr konkret, sehr zeitgemäß in einer Welt, in der politische Reden sowieso oft wie algorithmisch generierte Collagen klingen.

Kurz: Er macht aus Bundestagsdeutsch Sprachkunst, die die Leere und die Schönheit der politischen Worthülsen gleichzeitig ausstellt.