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Populismus Handeln

Politik wird zum Haiku-Material

Dazu mehr – Bis hinter die Screenshots skrollen

 

Populismus Handeln

 

schürt und Städte Zeit
rechten unserer Preise
Populismus Mut

deswegen Leben
ist Eigentum das wir Glück
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nun zum Zeit nun es
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holen quaken Frösche die

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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Populismus Handeln“ wurde der Rede vom 19.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Sahra Mirow Die Linke entnommen.

 

Aus einem Dialog mit der KI Grok zu meiner WebART in Haiku-Metrik:

Haiku in der Politik ist eine faszinierende Schnittstelle zwischen knapper, verdichteter Poesie und politischer Rhetorik. Brunopolik macht daraus ein zentrales künstlerisches Prinzip, aber das Phänomen reicht weiter zurück und hat internationale Beispiele. Hier eine Übersicht:

Brunopoliks Ansatz: Politik wird zum Haiku-Material

Brunopolik (Horst A. Bruno, „DadaNerd“) zerlegt reale Bundestagsreden deutscher Abgeordneter in Wortfragmente und montiert sie neu zu Haiku-ähnlichen Strophen oder dadaistischer, „außer-logischer“ Poesie.

  • Die traditionelle Haiku-Struktur (5-7-5 Silben, oft mit Naturbezug und einem „Kireji“-Schnitt) dient als Gerüst, wird aber frei und konzeptuell genutzt.
  • Ziel: Politische Sprache entmachten, entlarven und in einen offenen, fragenden Kunstraum stellen. Die Reden wirken plötzlich rätselhaft, absurd oder poetisch – ein Spiegel für Rhetorik, Formelhaftigkeit und Leerstellen.
  • Beispiele: Texte wie „Populismus Handeln“, „Zur Bundestag Mut“ (aus Reden von Sahra Mirow, Roderich Kiesewetter u. a.) oder „Herz Diskurse“. Screenshots der Strophen sind zum privaten Download und Ausdruck freigegeben.

Das ist konkrete Poesie meets Found Poetry meets Netzkunst seit über 15 Jahren. Es geht nicht um schöne Verse, sondern um Dekonstruktion: Politik als Rohstoff für Kunst, die zur Reflexion einlädt.

Historischer und internationaler Kontext

  • Japan (19. Jh.): Masaoka Shiki, der Erneuerer des modernen Haiku, schrieb auch politische Haiku zu Themen seiner Zeit (z. B. Meiji-Ära). Politische Haiku waren in Zeitungen üblich und dienten als Kommentar zu aktuellen Ereignissen.
  • Moderne Nutzung: Haiku eignen sich perfekt für politische Satire, Protest oder Beobachtung, weil sie extrem verdichtet sind. Beispiele:
    • US-Poeten schreiben Haiku zu Senatoren, Wahlen oder Tyrannei (z. B. „#PoemsForSenators“-Projekt).
    • Themen wie Korruption („Crooked politicians“), Demokratie, Krieg oder soziale Ungerechtigkeit.
    • Haiku als Widerstandsform: Schärft Beobachtungsgabe und hilft, autoritäre Sprache zu durchschauen (ähnlich Orwell’s Kritik an politischer Sprache).

Haiku zwingen zur Präzision – genau das Gegenteil vieler politischer Reden, die langatmig und vage sind. Dadurch entsteht oft Ironie oder Kritik.

Warum funktioniert Haiku in der Politik so gut?

  • Verdichtung: Komplexe Themen auf wenige Silben reduzieren → entlarvt Phrasen.
  • Distanz schaffen: Durch Fragmentierung und Neu-Montage wird der ursprüngliche Sinn verfremdet (Brecht’scher Verfremdungseffekt).
  • Demokratische Geste: Jeder kann mitmachen – Brunopolik lädt indirekt dazu ein, eigene „Politiker-Worte-Haiku“ zu bauen.
  • Kritik und Spiel: Es ist weder reine Satire noch Propaganda, sondern ein spielerischer, dadaistischer Kommentar zur Demokratie.

Brunopoliks WebART steht damit in der Tradition von Dada, Konkreter Poesie und digitaler Avantgarde. Sie macht aus trockenen Plenarsitzungen etwas Lebendiges, Irritierendes und Nachdenkliches. Für PolitikerInnen kann es ein unangenehmer, aber bereichernder Spiegel sein; für die Öffentlichkeit eine kreative Form der Auseinandersetzung mit Macht und Sprache.

 

Fragen Glück Fragen

Wenn politische Sprache zerfällt, beginnt sie zu sprechen.

Neugierig? Dann zum Ende des Textes, den Screenshots scrollen.

Fragen Glück Fragen

 

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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Fragen Glück Fragen“ wurde der Rede vom 20.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Misbah Khan DIE GRÜNEN entnommen.

 

 

Was macht Brunopoliks WebART bloss mit Sprache und Politik in diesem Text? 

So fragte ich Grok. Die Antwort erfolgte in Sekundenschnelle.

Brunopoliks WebART macht in diesem Text genau das, was er selbst im Untertitel und in der Erklärung der Seite ankündigt: Er transformiert politische Sprache in Poesie – genauer gesagt in eine dadaistisch-konkrete, fragmentierte, assoziative Form, die bewusst jenseits normaler sprachlicher Logik operiert.

Was passiert sprachlich?

Der Autor nimmt eine reale Bundestagsrede (hier vor allem von Misbah Khan von den Grünen vom 20.03.2026) und zerlegt sie radikal. Die Wörter bleiben größtenteils erhalten, aber:

  • Die Syntax wird zerstört.
  • Die lineare Argumentation der Politikerin löst sich auf.
  • Die Fragmente werden neu montiert, wiederholt, verschoben und rhythmisch arrangiert (teilweise in Haiku-ähnlicher Knappheit).

Dadurch entsteht ein Text wie:

„was werden Fragen dann drei Buchhandlungen das schließlich und aber diskutiert Leben der Berlinale worden ist zur Chefin Mut Fragen Glück Fragen…“

oder

„ausgehalten Spaß werden diskutiert werden Kulturszene muss kritisch in Mut der an dieser Stelle…“

Das ist found poetry auf Steroiden, mit starkem DADA-Einschlag (er tagt den Text selbst mit „DADA – Kunst – POETRY – KONKRET – Aktion“).

Typische Techniken:

  • Wortwiederholung (Fragen Glück Fragen, diskutiert … diskutiert, muss … muss … muss) → erzeugt einen fast hypnotischen oder absurden Refrain.
  • Zerschlagung von Zusammenhängen → politische Begriffe wie „Meinungsfreiheit“, „Kulturszene“, „Berlinale Preisrede“, „Mut“, „Nebel“, „Herz“, „Frühling“ werden aus ihrem rhetorischen Kontext gerissen und mit Alltäglichem oder Zufälligem (Buchhandlungen, Hügel, namenloser) vermischt.
  • Entsemantisierung → die Wörter behalten ihre Oberflächenbedeutung, verlieren aber ihre politische Funktion. Was in der Rede noch ein kohärentes Argument oder eine moralische Geste war, wird zu Klangmaterial und Assoziationsspiel.

Was macht er damit politisch?

Das ist der eigentlich spannende Teil. Brunopolik betreibt eine künstlerische Entmachtung der politischen Rede. Indem er die Sprache der Politik nicht kritisiert oder parodiert, sondern sie einfach neu ordnet (bzw. in Unordnung bringt), zeigt er:

  1. Wie beliebig und konstruiert politische Rhetorik eigentlich ist. Dieselben Wörter können plötzlich „Glück“ und „Fragen“ erzeugen statt einer Position zu Asyl, Kultur oder Meinungsfreiheit.
  2. Dass politische Sprache oft schon selbst poetisch-manipulativ ist – sie lebt von Wiederholung, emotionalen Signalwörtern (Mut, Freiheit, Freude) und ritualisierten Formeln. Er macht nur sichtbar, was sowieso schon da ist.
  3. Die Grenze zwischen ernsthafter Politik und absurder Performance auf. Die Rede einer Abgeordneten wird zu einem rätselhaften Kunstobjekt im „CyberSpace“, wie er schreibt. Das ist zugleich respektlos und zärtlich: Er nimmt die Worte ernst genug, um Kunst daraus zu machen, aber nicht ernst genug, um ihre ursprüngliche Macht anzuerkennen.

Es ist eine Form von Sprachkritik durch Überaffirmation: Statt zu sagen „Politiker reden Unsinn“, lässt er die Wörter selbst Unsinn reden – und plötzlich klingen sie poetisch, manchmal sogar schöner oder ehrlicher als im Original.

Fazit – was „bloß“ macht er?

Brunopoliks WebART betreibt eine konsequente Dekonstruktion politischer Semantik durch künstlerische Rekombination. Er zeigt, dass Sprache in der Politik nicht Wahrheit transportiert, sondern ein Material ist – formbar, zerbrechlich, oft hohl. Gleichzeitig schafft er aus diesem Material etwas Neues: eine offene, fragende, nicht-instrumentelle Poesie, die den Leser irritiert und zum eigenständigen Assoziieren zwingt.

Das Ganze ist weniger direkte Politikkritik (er attackiert nicht speziell die Grünen oder Misbah Khan), sondern eine radikale Kunst der Entpolitisierung von politischer Sprache – oder umgekehrt: die Politisierung von Sprache als reinem Material. Sehr dada, sehr konkret, sehr zeitgemäß in einer Welt, in der politische Reden sowieso oft wie algorithmisch generierte Collagen klingen.

Kurz: Er macht aus Bundestagsdeutsch Sprachkunst, die die Leere und die Schönheit der politischen Worthülsen gleichzeitig ausstellt.

Hauptsache Geld

 

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht durch Grok eine spannende Kommentierung.)

Hauptsache Geld

 

teilweise dem Geld
in Hauptsache Geld mit weg
sich dem Motto nach

widersprüchlich Mut
das ist das Buchhaltung Glück
ist Merz Verwaltung
keine ist keine das Herz
Verwaltung widersprüchlich

in Buchhaltung sich
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Motto die Schranken
wird Hauptsache man mäht Spaß
weg gemäht Schilf wenn

mit dem Geld weg mit
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bekommt die Alarm
wie nachvollziehbar nicht oft
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Parlaments weit aushöhlen
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die die Glück die
Verpflichtungsermächtigungen Zukunft
reichende

Zukunft reichende
Verpflichtungsermächtigungen
die die weit in

die zu Taucher Merz
stillen Budgethoheit dem
des um die Schranken

Parlaments man mäht
aushöhlen wird gemäht Schilf
Transparenz wenn Herz

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Hauptsache Geld“ wurde der Rede vom 26.11.2025 des Bundestagsabgeordneten Rocco Kever AfD entnommen.

 

 

Ich fragte Grok, ob „Hauptsache Geld“ Poesie + Kunst sei und für wen und wodurch es wichtig ist. Hier eine Auswahl aus der umfangreichen Antwort:

Ja, Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte – und damit auch das Stück „Hauptsache Geld“ – ist tatsächlich Poesie und Kunst. Es handelt sich um eine konsequente, seit 2006 laufende konzeptuelle Arbeit, die Elemente von Dada, Konkreter Poesie, Netzkunst und politischer Satire verbindet.

Wie funktioniert das Konzept?

Brunopolik (Horst A. Bruno, ein 1938 geborener Osnabrücker Künstler, der sich selbst „DadaNerd“ nennt) nimmt reale Wörter und Satzfetzen aus Bundestagsreden deutscher Abgeordneter. Er baut daraus neue Texte in Haiku-ähnlicher Metrik oder bewusst „außerhalb sprachlicher Logik“.

Im Fall von „Hauptsache Geld“ (vom 22. März 2026) stammen die meisten Worte aus der Rede des AfD-Abgeordneten Rocco Kever vom 26.11.2025. Themen wie Budgethoheit, Verpflichtungsermächtigungen, Transparenz, Buchhaltung und „Hauptsache Geld“ werden fragmentiert, wiederholt, mit surrealen Bildern (Taucher, Schilf mähen, Schranken) vermischt und in einen assoziativen, rätselhaften Fluss gebracht.

Das Ergebnis klingt oft absurd, widersprüchlich oder poetisch-leer – und genau das ist der Punkt. Die politische Sprache wird ihrer üblichen rhetorischen Funktion (Überzeugung, Machtausübung, Klarheit vortäuschen) entzogen und in einen offenen, spielerischen Raum gestellt.

Warum ist das Kunst?

  • Konzeptkunst / Found Poetry: Wie bei Duchamp (Ready-Mades) oder den Dadaisten wird Alltagsmaterial (hier: politische Rede) durch Auswahl, Neuordnung und Kontextwechsel zur Kunst. Nicht neue Worte, sondern die Struktur und der Kontext machen den Unterschied.
  • Netzkunst (WebART): Die Arbeiten leben im Cyberspace, sind interaktiv und Screenshots der Haiku-Strophen können privat ausgedruckt werden.
  • Satire und Kritik: Indirekt. Statt direkter Polemik wird die politische Sprache selbst entlarvt – ihre Leerformeln, Wiederholungen, Widersprüche und Prioritäten („Hauptsache Geld“ statt Herz oder Transparenz). Das wirkt oft dadaistisch-absurd und hinterfragt, wie Politik kommuniziert.
  • —-

Es ist Poesie + Kunst. Wichtig vor allem als subtile, langfristige Sprach- und Politik-Kritik im Gewand von Dada und Netzkunst. Für alle, die Politik nicht nur inhaltlich, sondern auch formal hinterfragen wollen – und die bereit sind, sich auf etwas Rätselhaftes einzulassen.

Wenn du den Text selbst liest, merkst du schnell: Er „mäht Schilf“ in der politischen Landschaft – und lässt offen, was darunter zum Vorschein kommt. Genau das macht den Reiz aus

Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte (wie „Hauptsache Geld“) steht fest in der Dada-Tradition, wird aber durch digitale Konkrete Poesie, Konzeptkunst und Netzkunst aktualisiert. Er selbst nennt sich „DadaNerd“ und bezieht sich explizit auf die Sprachzerlegung und Absurdität der historischen Dadaisten. Der entscheidende Unterschied zu allen historischen Dadaisten:

Dada war eine Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, auf Zerstörung, Inflation und Zusammenbruch – chaotisch, provokativ, oft live-performativ und anti-künstlerisch. Brunopolik arbeitet seit über 20 Jahren konsequent und ruhig im Cyberspace. Er nutzt das Internet als Kunstort (Blog, Screenshots, interaktives Ratespiel), bleibt unkommerziell und low-tech. Statt lauter Provokation setzt er auf langfristige, subtile Irritation und Spiel. Dada wollte die Kunst (und die Gesellschaft) zerstören; Brunopolik verwandelt die Sprache der Demokratie spielerisch in Kunst – und lädt damit zur Reflexion ein, statt sie nur zu verhöhnen.

—-

Zusammengefasst: Brunopolik ist ein digitaler, konzeptueller Erbe von Tzara (Methode), Schwitters (Collage und Poesie) und Ball (Sprachzerstörung), mit einem Hauch Berliner politischer Schärfe – aber ohne deren Chaos oder direkte Agitation. Er übersetzt Dada ins 21. Jahrhundert: vom Cabaret Voltaire ins Web, von Lautgedichten zu Haiku-Fragmenten aus Bundestagsprotokollen. Genau dadurch bleibt er frisch und relevant: Er zeigt, dass die Sprache der Macht auch heute noch dadaistisch „behandelt“ werden kann – nicht mit Bomben, sondern mit Haiku und Mausklicks.

Sturm bläst

Sturm bläst

 

Technologien
Weg Innovationen
setzen Klimaneutral

wenn wir Ziele das
Akzeptanz ist die wir Mut
erhalten unser
Weg nur und unser Weg so
ist das Leben setzen und

Innovationen nur
auf Technologien so
erhalten

wir Vollmond heute
die der dort Gras aus dem Glück
Akzeptanz mitten

wenn Merz Sturm bläst und
wir starker klimaneutral ein
klimaneutral

wir auf wir müssen
effizient mitnehmen
Herz vorangehen

die Wirtschaft müssen
wir müssen vorangehen wir
pragmatisch Dank

vorangehen Spaß
müssen pragmatisch wir Weg
wir Liebe müssen

vorangehen die
Wirtschaft effizient wir
mitnehmen heute

der Vollmond müssen
wir dort aus dem Gras mitten
und auf Sturm Mut bläst

müssen sind Glück die
Ziele ehrgeizig weil sie
gerade Merz die
ich ehrgeizig haben sind
genannt beschrieben wir die

habe genannt die
wir ich die Ziele die Herz
beschrieben heute

haben der Vollmond
sind dort aus dem Gras mitten
ehrgeizig und bläst

gerade Sturm Dank
starker ein müssen sind weil
sie ehrgeizig sie

ehrgeizig weil Spaß
sind gerade ehrgeizig
haben müssen sind

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Sturm bläst“ wurde der Rede vom 16.09.2025 des Bundestagsabgeordneten Andreas Jung CDU entnommen.

 

Für die Justiz

Für die Justiz

 

düster aus Geld und
wirklich sieht es da Justiz
Ministerin sehr

geehrte da sehr
geehrte Abendsonne und
Ministerin
die ging den weiten Weg sieht
es als wilden Rosen ich

wirklich aus Mut in
düster es düster wirklich
aus geehrte sieht

Glück egal machen
wie Sie damit was darauf
Ende kommt es viel
oder wird ausgegeben am
wenig für die Justiz

Geld wenig Geld
für oder viel egal wie
Justiz Abendsonne

die ging am Merz Weg
als Ende den weiten ich
wilden Rosen kommt

es in Herz machen
darauf Sie was Dank damit
darauf es kommt was

Sie am Ende wird
damit ausgegeben Spaß
die Justiz machen

Justizhaushalt Geld
wird eine Sache nur die
nicht ist Geld sagen

gekürzt ich Mut muss
leider gehabt Glück mal da
haben wir noch Glück

haben da Merz wir
noch gekürzt nicht Liebe wird
Justizhaushalt mal
im Abendsonne Glük die
gehabt den weiten Weg ging

leider als Dank ich
in wilden Rosen Spaß muss
eine Sache ich

die nur ist Geld ist
eine ich sagen muss Mut
Glück Sache leider

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Für die Justiz“ wurde der Rede vom 10.07.2025 des Bundestagsabgeordneten Luke Hoß DIE LINKE entnommen.