Alle Beiträge von brunopolik

Wer ist Brunopolik? ein Blogger, Querdenker, WebARTist und Dada-Nerd

Brunopoliks Poetry-Texte entstehen fast ausschließlich aus Sprache/Interviews etc. wie z.B. Reden der Bundestagsabgeordneten, die im Internet gefunden wird/ werden. Daraus wird Lyrik/Poesie außerhalb sprachlicher Logik. Die Texte sind nicht geschrieben, sondern werden gebaut bzw. konstruiert und entwickeln sich zu Kunst-Aktionen interaktiver ART, wie die "PolitikerInnen-Worte" mit zu gewinnenden Screen-Shot Postern aber auch "Brunopoliks documenta 14 WebART-Performance".

Menschenrechte in Gefahr

Impressionen und Spiele mit Sprache – mit Kunst – mit Politik
im CyberSpace

100 Jahre DADA

Dada Poesie

Daß ins einerlei
fall und Knall der fische ei
der warmen greise

bammel Schrei zuckt Daß
der greise bammel zuckt Daß
erwachte ich Daß

geworden als der
warmen Lichtschein der noch dünn
nur fische Eis Öl

ei das einerlei
ins fall und Knall ei Fleisch Knall
und warmen fische

Daß der fall Blut zuckt
Daß der greise bammel ins
Dada einerlei

ein dampf verschluckt der
Max Ernst Funke wird Hierbei
Dada Poesie

welcher überspringt
Realitäten Schmerz bei
der Max Ernst dieser

Max Annäherung
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ich erwachte ein
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ungeeigneten Eis noch
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Dada Collage-Technik
provozierten Schrei

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Max Ernst Ausbeutung
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der noch Eis nur Öl

wasserprobe stutzt
Hierbei die der dämpfe wind
wir Daß motten putzt

die magd die Hier Faust
geballt zu boden knallt frosch
Daß geballt der frosch

die Faust wird boden
Hierbei wasserprobe knallt
Hier erwachte Die

@brunopolik die
als motten ich geworden
dünn der Lichtschein putzt

noch wind nur Eis Öl
dämpfe stutzt das die dämpfe
stutzt Daß wird der putzt


@brunopolik

 

Zum 100jährigen Jubiläum von DADA – u.a. aus Worten von Max Ernst gebaut – für die Jubiläums-Ausgabe des Dada-Magazins „Das dosierte Leben“ zum 05. Februar 2016

Haiku-Strophen aus dem Poetry-Text "Dada Poesie" der zum 100jährigen Jubiläum von DADA u.a. aus Worten von Max Ernst für die Jubiläums-Ausgabe des Dada-Magazins "Das dosierte Leben" zum 05. Februar 2016 gebaut wurde.
Haiku-Strophen aus dem Poetry-Text „Dada Poesie“ der zum 100jährigen Jubiläum von DADA u.a. aus Worten von Max Ernst für die Jubiläums-Ausgabe des Dada-Magazins „Das dosierte Leben“ zum 05. Februar 2016 gebaut wurde.

KUNST – notwendige Utopie!

Bleibt uns nur noch Kunst für notwendige Utopien?‚ titelte ich u.a. meinen Essay ‚Alternativen zur ‚Black Box‘-Politik‘ am 02.04.2015 im Online-Feuilleton „Berliner Gazette“, eine Reflexion über Kapitalismus, TTIP und Macht aus der Sicht eines Künstlers.

Der Beitrag führte in den Kommentaren zu Jan Ulrich Hasecke und seinen Veröffentlichungen über Joseph Beuys – Soziale-Plastik – Gesellschaftsutopie als Kunst. Nun legt Hasecke neu zu dem Thema als E-Book vor: „Soziale Plastik. Die Kunst der Allmende: Ein Essay zum 30. Todestag von Joseph Beuys“

Die Arbeit entwickelt anhand von Beuys Sozialer Plastik eine logisch überzeugende Gesellschafts-Utopie zur Bewältigung von Kapitalismus und Neoliberalismus mit den Ideen des Allmende.

Kunst mischt sich mit ihren heutigen Mitteln massiv in gesellschaftliche Diskurse ein. Sie wird nicht mehr als handel- und sammelbares Objekt mißbrauchbar, sondern entzieht sich als immaterielle Aktion bewusst den Marktmechanismen.

So kann ich mich als Künstler und WebARTist mühelos in das Jahresthema 2016 der Berliner Gazette „TACIT FUTURES“ einbringen, und zwar auch und sogar im Rahmen einer „documenta 14 Performance

Echt Opposition

Screenshot Twitter-Fotos - Katrin Albsteiger mit Haiku aus Poetry-Text "Echt Opposition"
Screenshot Twitter-Fotos – Katrin Albsteiger mit Haiku aus Poetry-Text „Echt Opposition“

Echt Opposition

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der alles echt geht


©brunopolik

Ja, aus wessen Bundestags-Rede vom 05.11.14 mögen die Worte für diesen Poetry-Text stammen? Wer ist der Politiker oder die Politikerin?

Also: Raten – besser noch – recherchieren – und kommentieren.

Denn wer den richtigen Namen innerhalb eines Monats als Erste/r kommentiert, erhält ein Farb-Poster meiner Screen-Shots – nach Wahl – handsigniert – sowie einen ebenfalls signierten Ausdruck des Poetry-Textes als Belohnung für diesen WebART-Politik-Kunst-Rate-Spaß. Und vielleicht ist der zu ratende Politiker oder die Politikerin bereit, für einen weiteren Gewinn zu sorgen, was u.a. eine Einladung in den Bundestag sein könnte.

Diese Arbeit ist ebenfalls Teil meiner documenta 14 WebART-Performance

Warum mit WebART kein Geld zu verdienen ist

Weil WebART kaum ein Thema in den Feuilletons und sogar eine Provokation für Kapital + Marketing ist!

Das ist die Hypothek, die innovative Kunst in allen Zeiten zu bedienen hat.

WebART besteht nicht aus Objekten, die man sammeln und mit denen man handeln kann.

So einfach ist das! Wir leben in kapitalistischen Zeiten, in denen Geld dominiert, auch in der Kunst.

Deswegen hat es also WebART als Kunst des CyberSpace schwer, sich durchzusetzen und als Kunst anerkannt zu werden. Wie seinerzeit die Fotografie, die viele Jahrzehnte – beinahe 100 Jahre brauchte, bis sie einen Platz in den Museen erhielt.

WebART ist absolute und konkrete Kunst. Sie entzieht sich dem Kapital. Sie ist frei verfügbar, d.h. auch grenzenlos reproduzierbar im Wandel der Zeiten im Rahmen der neuen Medien und Techniken. Kunst – einst entstehend im Auftrage von Kirchenfürsten und Feudalherren sowie wohlhabender Bürger – sich dann befreiend zu autonomer Kunst freier Künstlerpersönlichkeiten – jedoch zum Marktobjekt verkommend – und heute reagierend als WebART sich vollständig von den kapitalistischen Zwängen lösend.

Damit wird WebART – Vorreiter und Bote einer neuen Gesellschaft der Menschen im untergehenden Kapitalismus.

Mehr Informationen zu dem Thema sind einem aktuellen Gespräch mit Peter Weibel , dem Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, auf YouTube zu entnehmen.