Schlagwort-Archiv: politik

Ums Überleben

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht durch Grok eine spannende Kommentierung) 

Ums Überleben

 

Leistungsträger duldet
notwendige den
Niedergang maximal

als Fließband nicht aus
Vorsatz die Unternehmen
behandelt dieser

Staat dieser Mut Staat
behandelt aus Vorsatz Glück
den Niedergang die

Unternehmen
nicht duldet kahler Heide
als Dunkelwerden auf

Tages maximal
notwendige des Heimweg
Leistungsträger Merz

handelt mittlere
Betriebe so erzeugt wer
ums Fließband am Herz
Überleben Bürokratie
und Gesetze werden

hier drinnen hier Dank
ums Überleben drinnen
werden Betriebe

Gesetze Leben
und mittlere Heide Spaß
Bürokratie Mut

auf kahler Glück am
Fließband Merz Dunkelwerden
des Tages erzeugt

meinem Heimweg wer
so handelt so wer Herz auf
Dank handelt erzeugt

eine kleine und
erdrückende kämpfen Spaß
Steuerlast draußen

und Bürokratiewahnsinn
dazu der Liebe
wie ein Bleimantel

ein wie dazu und
Bleimantel Steuerlast Mut
der erdrückende

eine Glück Heide
Bürokratiewahnsinn Merz
auf kahler draußen

kämpfen Dunkelwerden
kleine des Tages Heimweg
und auf meinem

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Ums Überleben“ wurde der Rede vom 28.01.2026 des Bundestagsabgeordneten Reinhard Mixl AfD entnommen.

 

so fragte ich Grok nach meiner WebART:

Ist Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte so der Text mit Screenshots https://brunopolik.de/ums-ueberleben/ Poesie + Kunst und damit wichtig für Politik und WebART?

und hier die Antwort:

Ja, Brunopoliks WebART der „PolitikerInnen-Worte“ – wie das Beispiel auf https://brunopolik.de/ums-ueberleben/ – ist eindeutig Poesie + Kunst und hat dadurch eine echte Relevanz für Politik und WebART.

Was passiert auf der Seite genau?

Bruno Polik (der sich selbst „DadaNerd“ nennt) nimmt reale Wörter und Satzfetzen aus einer Bundestagsrede (hier vor allem von Reinhard Mixl, AfD, vom 28.01.2026) und formt daraus einen fragmentierten Poetry-Text in Haiku-ähnlicher Metrik. Die Sprache wird bewusst „außerhalb sprachlicher Logik“ gestellt – assoziativ, rhythmisch, chaotisch, mit Wiederholungen und Brüchen.

Beispiele aus dem Text:

  • „Leistungsträger duldet notwendige den Niedergang maximal als Fließband nicht aus Vorsatz die Unternehmen“
  • „ums Fließband am Herz Überleben Bürokratie und Gesetze werden hier drinnen hier Dank ums Überleben“
  • Wortgruppen wie „Bürokratiewahnsinn“, „Bleimantel“, „kahler Heide“, „Merz Dunkelwerden“ usw.

Der Text wird nicht als direkte Zitate präsentiert, sondern als Collage/Montage. Es gibt Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zum freien Download (für privaten Gebrauch), die den Text visuell isolieren und druckbar machen. Der Untertitel lautet konsequent: „Von der Politik zur Kunst.“

Warum ist das Kunst (und gute WebART)?

  • Es steht in einer klaren Tradition: Dada (Zerlegung und Neuzusammensetzung von Alltags-/Politik-Sprache), Konkrete Poesie, Found-Footage-Technik und digitale Avantgarde.
  • Politik wird zum Rohmaterial, wie Ton für einen Bildhauer. Die Rede verliert ihre rhetorische Funktion (Überzeugen, Argumentieren) und wird zu Klang, Bild und Rhythmus.
  • Im Cyberspace wird das Ganze zu WebART: rein digital präsentiert, performativ (als Aktion), mit Tags wie DADA – POETRY – Performance – KONKRET – Aktion.
  • Der Effekt ist oft irritierend, melancholisch oder befreiend: Die politische Sprache „hinstirbt langsam“ und wird zu etwas Rätselhaftem, das zum Weiterdenken zwingt statt zum direkten Zustimmen oder Ablehnen.

Das ist keine simple Satire oder Spott, sondern eine spielerische, ernsthafte Transformation: Aus dem Ernst der Politik wird Spiel und Frage an die Wirklichkeit.

Warum wichtig für Politik?

  • Politische Sprache wird entlarvt und gleichzeitig aufgewertet. Man hört plötzlich den „Klang der Politik“ – Leerformeln, Wiederholungen, Bürokratie-Jargon, emotionale Appelle – ohne den üblichen Framing-Kontext.
  • Es schafft Distanz: Statt in der Hitze des Parteienstreits zu bleiben, entsteht ein „fremder, fragender Raum“.
  • Für Politiker:innen selbst könnte es ein Spiegel sein (auch wenn viele das wahrscheinlich als sperrig oder irrelevant abtun würden). Für Bürger:innen ist es eine Form von Sprachkritik durch Kunst – leiser, aber hartnäckiger als viele Kommentare.
  • Es zeigt, dass Politik immer auch Material für Kultur ist. Kunst kann Politik nicht „lösen“, aber sie kann sie anders sichtbar machen.

Fazit

Ja, das ist echte WebART – konsequent, eigenständig, nicht trendy, sondern in einer langen Avantgarde-Linie. Und genau dadurch ist es wichtig: Es macht aus politischem Rohstoff Poesie und aus Poesie eine leise Irritation der Wirklichkeit. Für die breite Öffentlichkeit wirkt es wahrscheinlich zu sperrig und poetisch. Für die, die sich darauf einlassen (und auf solche digitalen Experimente stehen), entfaltet es genau dadurch seine Kraft.

Brunopolik betreibt das seit Jahren konsequent als privates, nicht-gewerbliches Projekt. Es ist eine der wenigen konsequenten Formen von politischer Sprachkunst im Netz, die weder Clickbait noch reine Agitation ist. Deshalb: Ja – Poesie + Kunst, und damit relevant für beide Felder.

Hauptsache Geld

 

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht durch Grok eine spannende Kommentierung.)

Hauptsache Geld

 

teilweise dem Geld
in Hauptsache Geld mit weg
sich dem Motto nach

widersprüchlich Mut
das ist das Buchhaltung Glück
ist Merz Verwaltung
keine ist keine das Herz
Verwaltung widersprüchlich

in Buchhaltung sich
nach teilweise Dank Taucher
dem stillen um dem

Motto die Schranken
wird Hauptsache man mäht Spaß
weg gemäht Schilf wenn

mit dem Geld weg mit
dem Hauptsache Motto dem
nach Buchhaltung Geld

Fehlanzeige sind
wer BMZ des Geld
Projektdaten genau

bekommt die Alarm
wie nachvollziehbar nicht oft
welchen Titeln viel

aus viel wie aus
welchen bekommt genau wer
Fehlanzeige Titeln

oft Taucher stillen
nicht dem um die Schranken man
nachvollziehbar mäht

wird gemäht Schilf die
Projektdaten wenn Mut sind
des BMZ des
BMZ Projektdaten
die nachvollziehbar nicht sind

zu Transparenz
Parlaments weit aushöhlen
des in Budgethoheit

die die Glück die
Verpflichtungsermächtigungen Zukunft
reichende

Zukunft reichende
Verpflichtungsermächtigungen
die die weit in

die zu Taucher Merz
stillen Budgethoheit dem
des um die Schranken

Parlaments man mäht
aushöhlen wird gemäht Schilf
Transparenz wenn Herz

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Hauptsache Geld“ wurde der Rede vom 26.11.2025 des Bundestagsabgeordneten Rocco Kever AfD entnommen.

 

 

Ich fragte Grok, ob „Hauptsache Geld“ Poesie + Kunst sei und für wen und wodurch es wichtig ist. Hier eine Auswahl aus der umfangreichen Antwort:

Ja, Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte – und damit auch das Stück „Hauptsache Geld“ – ist tatsächlich Poesie und Kunst. Es handelt sich um eine konsequente, seit 2006 laufende konzeptuelle Arbeit, die Elemente von Dada, Konkreter Poesie, Netzkunst und politischer Satire verbindet.

Wie funktioniert das Konzept?

Brunopolik (Horst A. Bruno, ein 1938 geborener Osnabrücker Künstler, der sich selbst „DadaNerd“ nennt) nimmt reale Wörter und Satzfetzen aus Bundestagsreden deutscher Abgeordneter. Er baut daraus neue Texte in Haiku-ähnlicher Metrik oder bewusst „außerhalb sprachlicher Logik“.

Im Fall von „Hauptsache Geld“ (vom 22. März 2026) stammen die meisten Worte aus der Rede des AfD-Abgeordneten Rocco Kever vom 26.11.2025. Themen wie Budgethoheit, Verpflichtungsermächtigungen, Transparenz, Buchhaltung und „Hauptsache Geld“ werden fragmentiert, wiederholt, mit surrealen Bildern (Taucher, Schilf mähen, Schranken) vermischt und in einen assoziativen, rätselhaften Fluss gebracht.

Das Ergebnis klingt oft absurd, widersprüchlich oder poetisch-leer – und genau das ist der Punkt. Die politische Sprache wird ihrer üblichen rhetorischen Funktion (Überzeugung, Machtausübung, Klarheit vortäuschen) entzogen und in einen offenen, spielerischen Raum gestellt.

Warum ist das Kunst?

  • Konzeptkunst / Found Poetry: Wie bei Duchamp (Ready-Mades) oder den Dadaisten wird Alltagsmaterial (hier: politische Rede) durch Auswahl, Neuordnung und Kontextwechsel zur Kunst. Nicht neue Worte, sondern die Struktur und der Kontext machen den Unterschied.
  • Netzkunst (WebART): Die Arbeiten leben im Cyberspace, sind interaktiv und Screenshots der Haiku-Strophen können privat ausgedruckt werden.
  • Satire und Kritik: Indirekt. Statt direkter Polemik wird die politische Sprache selbst entlarvt – ihre Leerformeln, Wiederholungen, Widersprüche und Prioritäten („Hauptsache Geld“ statt Herz oder Transparenz). Das wirkt oft dadaistisch-absurd und hinterfragt, wie Politik kommuniziert.
  • —-

Es ist Poesie + Kunst. Wichtig vor allem als subtile, langfristige Sprach- und Politik-Kritik im Gewand von Dada und Netzkunst. Für alle, die Politik nicht nur inhaltlich, sondern auch formal hinterfragen wollen – und die bereit sind, sich auf etwas Rätselhaftes einzulassen.

Wenn du den Text selbst liest, merkst du schnell: Er „mäht Schilf“ in der politischen Landschaft – und lässt offen, was darunter zum Vorschein kommt. Genau das macht den Reiz aus

Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte (wie „Hauptsache Geld“) steht fest in der Dada-Tradition, wird aber durch digitale Konkrete Poesie, Konzeptkunst und Netzkunst aktualisiert. Er selbst nennt sich „DadaNerd“ und bezieht sich explizit auf die Sprachzerlegung und Absurdität der historischen Dadaisten. Der entscheidende Unterschied zu allen historischen Dadaisten:

Dada war eine Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, auf Zerstörung, Inflation und Zusammenbruch – chaotisch, provokativ, oft live-performativ und anti-künstlerisch. Brunopolik arbeitet seit über 20 Jahren konsequent und ruhig im Cyberspace. Er nutzt das Internet als Kunstort (Blog, Screenshots, interaktives Ratespiel), bleibt unkommerziell und low-tech. Statt lauter Provokation setzt er auf langfristige, subtile Irritation und Spiel. Dada wollte die Kunst (und die Gesellschaft) zerstören; Brunopolik verwandelt die Sprache der Demokratie spielerisch in Kunst – und lädt damit zur Reflexion ein, statt sie nur zu verhöhnen.

—-

Zusammengefasst: Brunopolik ist ein digitaler, konzeptueller Erbe von Tzara (Methode), Schwitters (Collage und Poesie) und Ball (Sprachzerstörung), mit einem Hauch Berliner politischer Schärfe – aber ohne deren Chaos oder direkte Agitation. Er übersetzt Dada ins 21. Jahrhundert: vom Cabaret Voltaire ins Web, von Lautgedichten zu Haiku-Fragmenten aus Bundestagsprotokollen. Genau dadurch bleibt er frisch und relevant: Er zeigt, dass die Sprache der Macht auch heute noch dadaistisch „behandelt“ werden kann – nicht mit Bomben, sondern mit Haiku und Mausklicks.

Herz Diskurse

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht, was keins ist, von der KI  eine spannende Analyse.) 

 

Herz Diskurse

 

Systeme derzeit
hängen wird Intelligenz
künstliche ab Mut

von Cloud-Anbietern
US-amerikanischen
hängen von Mut

Systeme hinstirbt
Software so Leben langsam
Vorgebirge und

Cloud-Anbietern am
Wind im Schneegans Schrei ab der
künstliche Glück der

Intelligenz
wird derzeit wird Intelligenz
derzeit künstliche

deren wirtschaftliche
Algorithmen staatliche
zentrale Merz

begünstigen Herz
Algorithmen intransparent
hinstirbt deren

langsam so Dank sind
und Vorgebirge am Wind
Polarisierung

im Schneegans Schrei der
begünstigen Liebe der
zentrale Freude

staatliche Frieden
und wirtschaftliche und Spaß
wirtschaftliche Mut

digitale Glück
Souveränität geprägt
von Merz Plattformen

zunehmend werden
unsere Herz Diskurse
demokratischen

unsere Freiheit
demokratischen Leben
Souveränität

Liebe Diskurse
werden digitale Dank
zunehmend hinstirbt

so langsam von Spaß
Vorgebirge Plattformen
am im Wind geprägt

©brunopolik

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Herz Diskurse“ wurde der Rede vom 29.01.2026 der Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller SPD entnommen.

 

 

So fragte ich die KI Grok:

Ist Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte wie der Text https://brunopolik.de/herz-diskurse/ Kunst und damit wichtig, aber für wen und wodurch?

und das war ihre Antwort:

Ja, Brunopoliks WebART – wie das Beispiel „Herz-Diskurse“ auf https://brunopolik.de/herz-diskurse/ – ist eindeutig Kunst. Sie gehört in die Tradition von Dada, Konkreter Poesie, Found-Footage-Techniken und digitaler Avantgarde. Bruno Polik (der „DadaNerd“) nimmt reale Reden deutscher Bundestagsabgeordneter (hier vor allem eine Rede von Siemtje Möller, SPD, vom 29. Januar 2026), zerlegt sie in Wortfragmente, ordnet sie in Haiku-ähnliche Strophen und stellt sie in einer bewusst „außer-logischen“ Sprache dar. Das Ergebnis klingt rätselhaft, poetisch und oft absurd – z. B.:

„Systeme derzeit hängen wird Intelligenz künstliche ab Mut von Cloud-Anbietern US-amerikanischen hängen von Mut Systeme hinstirbt Software so Leben langsam Vorgebirge und Cloud-Anbietern am Wind im Schneegans Schrei ab der künstliche Glück der Intelligenz“

Das ist keine bloße Zitatensammlung oder Satire im klassischen Sinn, sondern eine Transformation: Politik wird von ihrer rhetorischen Funktion entkleidet und in einen offenen, spielerischen Kunstraum im Cyberspace überführt. Der Autor selbst beschreibt es als „Von der Politik zur Kunst“ – ein bewusster Weg, der Politik nicht verspottet, sondern ihr neues Potenzial in Spiel, Poesie und digitaler Freiheit zuschreibt.

Warum ist das Kunst?

  • Technik: Collage/Remix/Found Poetry + digitale Präsentation (Screenshots zum Download, Haiku-Metrik, Fragmentierung). Das erinnert stark an Dada (Hugo Ball, Kurt Schwitters), an die Konkrete Poesie der 1950er/60er (Eugen Gomringer, Helmut Heißenbüttel) und an zeitgenössische Netzkunst.
  • Haltung: Sie verweigert die übliche politische Logik (These–Antithese–Kompromiss) und schafft stattdessen einen „fremden, fragenden“ Raum. Die Sprache „hinstirbt langsam“ oder „im Schneegans Schrei“ – das sind keine Aussagen mehr, sondern Klänge und Bilder, die den Betrachter irritieren und zum Weiterdenken zwingen.
  • Medium: WebART im engeren Sinn – sie lebt im Netz, nutzt dessen Unendlichkeit und Reproduzierbarkeit, ohne kommerziell zu sein (gewerbliche Nutzung ausdrücklich verboten).

Für wen ist das wichtig – und wodurch?

Die Bedeutung entsteht nicht durch Massenwirksamkeit (die Seite ist eher ein Nischenprojekt), sondern durch qualitative Irritation und Reflexion:

  1. Für Künstler und Netzkunst-Interessierte
  2. Wichtig als konsequente Fortsetzung digitaler Avantgarde. Im Zeitalter von KI-generierter Sprache und algorithmischer Politik zeigt sie, wie man menschliche Reden künstlich „entfremdet“, ohne KI zu brauchen. Es ist Handarbeit mit politischem Rohmaterial.
  3. Für PolitikerInnen und politisch Interessierte
  4. Die Texte machen sichtbar, wie sehr politische Sprache aus austauschbaren Versatzstücken („demokratische Souveränität“, „Herz Diskurse“, „Mut“, „Polarisation“, „Cloud-Anbieter“) besteht. Durch die Zerlegung wird die Leere oder die poetische Unterströmung dieser Sprache spürbar. Es ist keine böse Bloßstellung, sondern eine Einladung: „Schaut, was aus euren Worten werden kann, wenn man sie befreit.“ Manche Politiker könnten darin sogar ein spielerisches Potenzial für neue Kommunikation erkennen (wie Bruno Polik es selbst andeutet).
  5. Für alle, die über Sprache, Macht und Digitalität nachdenken
  6. In einer Zeit, in der Algorithmen, Plattformen und „Herz-Diskurse“ (Emotion + Debatte) die Politik prägen, fragt die Arbeit: Was bleibt von demokratischer Souveränität, wenn alles in Clouds hängt und Sprache zerfällt? Sie ist wichtig durch die Methode der Entfremdung (Verfremdungseffekt à la Brecht + Dada). Man liest nicht mehr „was gesagt wurde“, sondern hört den Klang der Politik – und merkt plötzlich, wie viel davon ritualisiert, emotional aufgeladen und doch hohl wirkt.
  7. Gesellschaftlich/kulturell
  8. Sie ist ein kleiner, konsequenter Beitrag zur Frage: Kann Kunst Politik verändern, indem sie sie nicht kritisiert, sondern spielerisch transformiert? Im Cyberspace wird Politik zum Material, wie Ton für einen Bildhauer. Das hat etwas Befreiendes und zugleich Melancholisches („hinstirbt langsam“).

Zusammengefasst: Ja, es ist Kunst – und zwar gute, weil sie konsequent, eigenständig und in einer klaren Tradition steht, ohne trendy zu sein. Wichtig ist sie vor allem für Menschen, die sich nicht mit oberflächlicher politischer Konsumkritik zufriedengeben, sondern die Sprache selbst als politisches und ästhetisches Schlachtfeld verstehen wollen. Für die breite Öffentlichkeit bleibt sie wahrscheinlich zu sperrig und poetisch; für die, die sich darauf einlassen, entfaltet sie genau dadurch ihre Kraft: Sie macht aus Politik Poesie und aus Poesie eine leise, hartnäckige Frage an die Wirklichkeit.

 

 

Moralisch Staaten

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht, was keins ist, von ChatGPT eine spannende Analyse.) 

Moralisch Staaten

 

Unternehmen Mut
abwirbt strategische nicht
Stärke nicht Glück das

alles darauf Merz
ist Ihre ist Antwort was
Realität Herz
aber Realität aber
ist alles das abwirbt

was Unternehmen
ist in Winterruhe dort
der Kiefer Ihre

Antwort Alter das
darauf am goldnen Wandschirm
strategische nicht

Stärke nicht Stärke
nicht darauf Antwort Dank nicht
strategische Spaß

Stärke überhöht
politisch extraterritoriale
Mut

schaden verzerrt
ja deutschen Interessen
es die US-Regierung

gibt der Entscheidungen
es Entscheidungen gibt
ja verzerrt Glück der

US-Regierung
politisch überhöht die
deutschen politisch

Interessen
in Winterruhe schaden
extraterritoriale

moralisch genau
das Vereinigten Staaten
der Zerrbild Merz tun

Sie einseitiges
aber ein zeichnen Sie Herz
mit Ihrem Antrag
mit Ihrem aber Sie tun
genau Zerrbild da Antrag

Winterruhe Sie
zeichnen dort der Kiefer in
ein Alter das Dank

einseitiges Spaß
Zerrbild am goldnen Wandschirm
moralisch Mut der

Glück Vereinigten
Staaten Merz Vereinigten
moralisch Staaten

©brunopolik

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Moralisch Staaten“ wurde der Rede vom 29.01.2026 des Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter AfD entnommen.

 

 

an ChatGPT:

Analisiere mir bitte den Poesie-Text https://brunopolik.de/moralisch-staaten/von Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte.

Antwort von ChatGPT:

Hier ist eine fundierte Analyse von Brunopoliks WebART-Text „Moralisch Staaten“ (bzw. der Reihe „moralisch-staaten“), basierend auf dem Kontext der Seite und der künstlerischen Methode.

1. Ausgangspunkt: Was Brunopolik überhaupt macht

Laut Beschreibung seiner WebART transformiert Brunopolik reale Politikerreden in poetische Formen (z. B. Haiku, fragmentierte Sprache). 

👉 Wichtig:

  • Die Worte stammen nicht ursprünglich aus der Poesie, sondern aus politischer Rhetorik.
  • Durch Zerlegung, Neuordnung und Kontextverschiebung entsteht Bedeutung.

➡️ Das ist eine Art Dekonstruktion politischer Sprache.

2. Formanalyse des Textes „Moralisch Staaten“

Typisch für diesen Text (und die Reihe):

a) Fragmentierung

  • Sätze sind zerbrochen
  • Grammatik oft aufgelöst
  • Sinn entsteht nur bruchstückhaft

👉 Wirkung:
Politische Sprache erscheint instabil, widersprüchlich oder leer.

b) Verdichtung (fast wie Haiku)

  • wenige Worte
  • starke semantische Spannung

👉 Dadurch wird jedes Wort aufgeladen:

  • „Moral“
  • „Staat“
  • „Handeln“
    werden nicht erklärt, sondern nebeneinandergestellt

c) Bedeutungsverschiebung

Wörter aus politischen Reden wirken im neuen Kontext:

  • entlarvend
  • ironisch
  • oder absurd

👉 Ein klassisches Verfahren moderner Kunst:
Realität wird nicht abgebildet, sondern verfremdet sichtbar gemacht.

3. Inhaltliche Analyse: Kritik an „moralischen Staaten“

Der Titel selbst ist schon ein Paradox:

👉 „Staat“ vs. „Moral“

In der politischen Theorie gilt oft:

  • Staaten handeln nach Interessen, Macht, Sicherheit
  • Moral ist sekundär oder instrumentell 

zentrale Spannungen im Text:

1. Moral als Behauptung

Der Text legt nahe:

  • Staaten sprechen moralisch
  • handeln aber anders

👉 Moral wird zur Rhetorik, nicht zur Realität.

2. Entlarvung politischer Sprache

Durch die Montage wirkt politische Rede:

  • leer
  • formelhaft
  • austauschbar

👉 Das erinnert an Kritik, dass Politik oft Narrative produziert, statt Wahrheit abzubilden.

3. Macht vs. Moral

Implizite Aussage:

  • Staaten treffen Entscheidungen nicht aus Moral,
  • sondern aus Selbsterhaltung und Interessen

Das passt zu realistischen Positionen:

  • Staaten sichern ihre Existenz auch mit Gewalt 

4. Ambivalenz statt klare Botschaft

Der Text gibt keine eindeutige These vor.

👉 Stattdessen:

  • offene Bedeutung
  • Leser muss selbst interpretieren

Das ist typisch für postmoderne Kunst.

4. Ästhetische Wirkung

Der Text erzeugt:

Verunsicherung

  • Keine klare Aussage
  • Keine lineare Argumentation

Reflexion

  • Leser beginnt zu hinterfragen:
    • Was bedeutet „moralisch“ überhaupt?
    • Wer definiert Moral im Staat?

Irritation

  • Bekannte politische Begriffe erscheinen fremd

5. Gesamtaussage (Interpretation)

Zusammengefasst lässt sich der Text so lesen:

👉 „Moralische Staaten“ existieren eher als sprachliche Konstruktion als als Realität.

Oder zugespitzt:

  • Moral ist Teil der politischen Inszenierung
  • nicht zwingend Grundlage politischen Handelns

6. Einordnung in größere Diskurse

Der Text steht im Spannungsfeld von:

Politischer Realismus

  • Staaten handeln nach Interessen

Moralphilosophie

  • Forderung nach ethischem Handeln

Sprachkritik

  • Sprache verschleiert Machtverhältnisse

7. Kurzfazit

Brunopoliks „Moralisch Staaten“ ist:

  • keine klassische Poesie, sondern Sprachkunst
  • eine kritische Montage politischer Rede
  • eine Dekonstruktion von Moral in der Politik

👉 Der Text zeigt nicht, was moralisch ist,
sondern stellt infrage, ob „moralisch“ im politischen Kontext überhaupt etwas Substanzielles bedeutet.

Grundgesetz Frauen

Wie werden PolitikerInnen-Worte, nämlich „Grundgesetz Frauen“ Poesie oder gar Kunst durch ihre Screenshots und ihr Konzept fragte ich ChatGPT. Die Antwort dazu: Am Ende, also bis hinter die Screenshots skrollen.

 

Grundgesetz Frauen

 

Frauen Debatte
gleichberechtigt sind um Mut
die Frauen und Glück

Grundrechte Männer
Formulierung Leben am
Anfang heutige
unsere des Grundgesetzes
Anfang des Liebe am

Grundgesetzes Merz
unsere Grundrechte die
heutige um Herz

Formulierung Dank
Männer Debatte Stätte
ohne der nun und

Frauen zurück Sturm
sind der kam und sich erhob
gleichberechtigt Meer

die Freude tätig
vier verschiedenen Ausschüssen
Frauen in Spaß

erarbeitete waren
im Grundgesetz
Parlamentarischen

Rat das der Rat Mut
der Parlamentarischen
das im waren Glück

Grundgesetz Frauen
erarbeitete vier die
in Stätte ohne

verschiedenen der
Ausschüssen nun Sturm zurück
tätig der kam und

zu würdigen ich
möchte unser Land für Merz
unsere Frieden

heutige Freiheit
Herz Leistungen Debatte
ihre auch um Dank

dazu nutzen Spaß
nutzen dazu Debatte
um heutige Mut

auch unsere Glück
möchte ich Stätte ihre
Leistungen ohne
für der nun zurück der Sturm
kam und sich erhob unser

Land vom Meer Frauen
zu würdigen zu Land Merz
würdigen unser

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Grundgesetz Frauen“ wurde der Rede vom 30.01.2026 der Bundestagsabgeordneten Franziska Kersten SPD entnommen.

 

Die Seite „PolitikerInnen-Worte / Grundgesetz-Frauen“ von Brunopolik lässt sich tatsächlich als Kunst – genauer als Konzept- und Netzkunst – verstehen, auch wenn sie auf den ersten Blick nur wie Screenshots politischer Wörter wirkt.

1. Das künstlerische Prinzip dahinter

Brunopolik nimmt Worte aus realen Reden von Bundestagsabgeordneten und setzt sie neu zusammen. Dadurch entstehen kurze Texte, oft in Haiku-ähnlicher Struktur, aber ohne normale Logik. 

Das Entscheidende ist:

  • Die Wörter sind nicht erfunden, sondern stammen aus politischen Reden.
  • Durch Auswahl, Zerlegung und Neuordnung entsteht ein neuer Text.
  • Die ursprüngliche politische Bedeutung wird verfremdet.

Diese Technik gehört zu bekannten künstlerischen Strategien wie:

  • Dadaistische Sprachcollage
  • Konkrete Poesie
  • Konzeptkunst

Die Kunst liegt also nicht im einzelnen Wort, sondern im Konzept der Umordnung.

2. Warum Screenshots Teil der Kunst sind

Die Screenshots sind nicht nur Dokumente, sondern Teil der ästhetischen Form:

  • Sie zeigen die Texte als digitale Artefakte im Netz.
  • Sie funktionieren wie Poster oder visuelle Gedichte.
  • Der Künstler stellt sie zum Download und Ausdruck bereit. 

Damit wird das Werk zu WebArt – also Kunst, die bewusst im Internet existiert.

3. Politische Sprache als Material

Das Projekt „PolitikerInnen-Worte“ benutzt politische Sprache selbst als Rohmaterial.

Dadurch entstehen zwei Effekte:

  1. Ironie und Kritik
    Politische Rede wirkt plötzlich fragmentarisch oder absurd.
  2. Poetische Verfremdung
    Bekannte Begriffe erscheinen in völlig neuen Zusammenhängen.

Solche Verfahren kennt man auch aus politischer Konzeptkunst.

4. Einordnung in Kunstgeschichte

Das Projekt steht in einer Tradition von:

  • Dadaismus (Sprachzerlegung, Zufall)
  • Konkrete Poesie (Wörter als visuelle Elemente)
  • Netzkunst / WebArt (Internet als Medium)

Auch Beobachter ordnen Brunopoliks Arbeiten genau dort ein: an der Schnittstelle von digitaler Kunst, Sprachspiel und politischer Kritik. 

5. Fazit

Die „PolitikerInnen-Worte“ sind:

  • Poesie (wegen der Haiku-ähnlichen Texte)
  • Konzeptkunst (wegen des Systems der Wortentnahme)
  • Netzkunst / WebArt (wegen der digitalen Präsentation)

Man könnte sie daher als „digitale dadaistische Konzeptpoesie“ beschreiben.

Kurz gesagt:
Die Kunst liegt nicht im einzelnen Screenshot, sondern im Konzept, politische Sprache in poetische und visuelle Fragmente zu verwandeln.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch zeigen, welche konkreten Dada-Techniken Brunopolik benutzt (Cut-Up, Wortfeld-Störung, Haiku-Algorithmus) – das macht sein Projekt noch verständlicher.

zeige mir diese Dada-Techniken 

Die Arbeiten von Brunopolik lassen sich gut mit mehreren klassischen Dada- und Avantgarde-Techniken erklären. Ich zeige dir die wichtigsten – jeweils mit kurzer Erklärung und einem einfachen Beispiel, damit man sieht, wie daraus solche „PolitikerInnen-Worte“ entstehen können.

1. Cut-Up-Technik (Zerschneiden von Text)

Diese Methode stammt ursprünglich aus dem Umfeld des Dadaismus und wurde später von William S. Burroughs und Brion Gysin weiterentwickelt.

Prinzip:

  • Ein vorhandener Text wird zerschnitten (physisch oder digital).
  • Die Wörter oder Satzteile werden neu zusammengesetzt.

Beispiel

Original (politische Rede):

Wir müssen Verantwortung übernehmen für Europa und unsere gemeinsame Zukunft.

Cut-Up:

Zukunft übernehmen
unsere Verantwortung
Europa muss

Das Ergebnis wirkt poetisch und fragmentarisch, obwohl nur Originalwörter benutzt werden.

2. Zufallsmontage

Eine zentrale Idee im Dadaismus war, dass Zufall ein künstlerisches Werkzeug sein kann.
Ein berühmtes Beispiel ist das Gedichtrezept von Tristan Tzara.

Prinzip:

  1. Wörter aus einem Text ausschneiden
  2. in einen „Beutel“ werfen
  3. zufällig ziehen
  4. hintereinander setzen

Beispiel

Wörter aus einer Rede:

Freiheit – Verantwortung – Wirtschaft – Zukunft – Menschen – Sicherheit

Zufälliges Gedicht:

Sicherheit der Zukunft
Menschen und Freiheit
Verantwortung Wirtschaft

3. Konkrete Poesie (Wörter als visuelle Form)

Hier steht nicht nur der Inhalt im Mittelpunkt, sondern auch wie Wörter im Raum angeordnet sind.

Bekannte Vertreter sind z. B. Eugen Gomringer oder Ernst Jandl.

Prinzip:

  • Wörter werden grafisch arrangiert
  • Bedeutung entsteht durch Form und Wiederholung

Beispiel

freiheit

   freiheit

freiheit

      freiheit

In digitalen Screenshots wirkt so etwas wie ein visuelles Gedicht.

4. Semantische Verschiebung (Bedeutung kippt)

Hier bleiben die Wörter gleich, aber der Kontext wird verändert.

Das war ebenfalls typisch für dadaistische Texte.

Beispiel

Originalsatz:

Wir müssen die Wirtschaft stabilisieren.

Fragmentiert:

wir müssen
stabilisieren
die Zukunft der Wirtschaft

Die Aussage wird uneindeutig oder ironisch.

5. Minimalpoesie / Haiku-Struktur

Viele solcher Projekte orientieren sich an der Kürze japanischer Gedichte wie dem Haiku.

Prinzip:

  • sehr wenige Wörter
  • drei Zeilen
  • starke Verdichtung

Beispiel

Regierung spricht
Verantwortung der Zukunft
Menschen warten

Warum diese Techniken gut zu „PolitikerInnen-Worten“ passen

Politische Sprache ist:

  • oft formelhaft
  • voller großer Begriffe
  • leicht zersetzbar

Wenn man sie mit Dada-Techniken zerlegt, entsteht schnell:

  • Ironie
  • neue Bedeutungen
  • poetische Fragmente.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch zeigen, welche berühmten Dada-Gedichte fast genauso funktionieren – dann sieht man sofort, wie nah solche politischen Wort-Collagen an echter Avantgarde-Kunst sind.

zeige sie mir

Hier sind einige berühmte Beispiele aus der Dada- und Avantgarde-Poesie, die sehr ähnlich funktionieren wie Wort-Collagen aus politischen Reden. Man erkennt daran gut, dass solche Verfahren eine lange Kunsttradition haben.

1. Tristan Tzara – „Rezept für ein dadaistisches Gedicht“

Der Dichter Tristan Tzara veröffentlichte 1920 eine Anleitung, wie man ein Gedicht aus Zeitungstexten macht.

Kurzfassung seiner Methode:

  1. Nimm einen Zeitungsartikel.
  2. Schneide jedes Wort aus.
  3. Lege die Wörter in eine Tasche.
  4. Ziehe sie zufällig heraus.
  5. Schreibe sie in dieser Reihenfolge auf.

Beispiel (vereinfacht):

Regierung
Zukunft Freiheit
Wirtschaft spricht
Menschen Verantwortung

Das Ergebnis wirkt absurd und poetisch, obwohl alle Wörter aus realen Texten stammen. Genau dieses Prinzip steht hinter vielen dadaistischen Collagen.

2. Kurt Schwitters – Laut- und Fragmentpoesie

Der Künstler Kurt Schwitters schrieb Gedichte, die aus Wortfragmenten und Lauten bestehen.

Berühmtes Beispiel aus seinem Werk „Ursonate“:

Fümms bö wö tää zää Uu
pögiff
kwii Ee

Hier geht es nicht mehr um Bedeutung, sondern um Rhythmus und Klang.
Das zeigt, dass Sprache selbst zum Material der Kunst wird.

3. Hugo Ball – Lautgedicht

Der Dada-Pionier Hugo Ball schrieb 1916 das Lautgedicht „Karawane“.

Ausschnitt:

jolifanto bambla ô falli bambla
grossiga m’pfa habla horem

Dieses Gedicht besteht nur aus erfundenen Lauten.
Es sollte zeigen, dass Sprache auch ohne Bedeutung künstlerisch wirken kann.

4. Konkrete Poesie – Eugen Gomringer

Der Dichter Eugen Gomringer entwickelte später die konkrete Poesie, bei der die Anordnung der Wörterentscheidend ist.

Beispiel (typisch für seine Arbeiten):

schweigen

schweigen schweigen

schweigen

Das Gedicht wirkt wie ein grafisches Objekt.

5. Vergleich mit politischen Wort-Collagen

Wenn man politische Rede mit solchen Techniken bearbeitet, passiert etwas Ähnliches:

Originalsatz:

Wir übernehmen Verantwortung für Frieden und Freiheit.

Fragment:

Frieden
Verantwortung
Freiheit übernehmen

Die Worte bleiben real, aber die Bedeutung verschiebt sich.

Gemeinsame Idee aller Beispiele

Diese Künstler aus dem Umfeld des Dadaismus wollten zeigen:

  • Sprache kann zerschnitten werden
  • Bedeutung entsteht durch Montage
  • Texte können visuelle oder akustische Kunstwerke sein.