Wie werden PolitikerInnen-Worte, nämlich „Grundgesetz Frauen“ Poesie oder gar Kunst durch ihre Screenshots und ihr Konzept fragte ich ChatGPT. Die Antwort dazu: Am Ende, also bis hinter die Screenshots skrollen.
Grundgesetz Frauen
Frauen Debatte
gleichberechtigt sind um Mut
die Frauen und Glück
Grundrechte Männer
Formulierung Leben am
Anfang heutige
unsere des Grundgesetzes
Anfang des Liebe am
Grundgesetzes Merz
unsere Grundrechte die
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©brunopolik
Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.
Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.
Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Grundgesetz Frauen“ wurde der Rede vom 30.01.2026 der Bundestagsabgeordneten Franziska Kersten SPD entnommen.
Die Seite „PolitikerInnen-Worte / Grundgesetz-Frauen“ von Brunopolik lässt sich tatsächlich als Kunst – genauer als Konzept- und Netzkunst – verstehen, auch wenn sie auf den ersten Blick nur wie Screenshots politischer Wörter wirkt.
1. Das künstlerische Prinzip dahinter
Brunopolik nimmt Worte aus realen Reden von Bundestagsabgeordneten und setzt sie neu zusammen. Dadurch entstehen kurze Texte, oft in Haiku-ähnlicher Struktur, aber ohne normale Logik.
Das Entscheidende ist:
- Die Wörter sind nicht erfunden, sondern stammen aus politischen Reden.
- Durch Auswahl, Zerlegung und Neuordnung entsteht ein neuer Text.
- Die ursprüngliche politische Bedeutung wird verfremdet.
Diese Technik gehört zu bekannten künstlerischen Strategien wie:
- Dadaistische Sprachcollage
- Konkrete Poesie
- Konzeptkunst
Die Kunst liegt also nicht im einzelnen Wort, sondern im Konzept der Umordnung.
2. Warum Screenshots Teil der Kunst sind
Die Screenshots sind nicht nur Dokumente, sondern Teil der ästhetischen Form:
- Sie zeigen die Texte als digitale Artefakte im Netz.
- Sie funktionieren wie Poster oder visuelle Gedichte.
- Der Künstler stellt sie zum Download und Ausdruck bereit.
Damit wird das Werk zu WebArt – also Kunst, die bewusst im Internet existiert.
3. Politische Sprache als Material
Das Projekt „PolitikerInnen-Worte“ benutzt politische Sprache selbst als Rohmaterial.
Dadurch entstehen zwei Effekte:
- Ironie und Kritik
Politische Rede wirkt plötzlich fragmentarisch oder absurd. - Poetische Verfremdung
Bekannte Begriffe erscheinen in völlig neuen Zusammenhängen.
Solche Verfahren kennt man auch aus politischer Konzeptkunst.
4. Einordnung in Kunstgeschichte
Das Projekt steht in einer Tradition von:
- Dadaismus (Sprachzerlegung, Zufall)
- Konkrete Poesie (Wörter als visuelle Elemente)
- Netzkunst / WebArt (Internet als Medium)
Auch Beobachter ordnen Brunopoliks Arbeiten genau dort ein: an der Schnittstelle von digitaler Kunst, Sprachspiel und politischer Kritik.
5. Fazit
Die „PolitikerInnen-Worte“ sind:
- Poesie (wegen der Haiku-ähnlichen Texte)
- Konzeptkunst (wegen des Systems der Wortentnahme)
- Netzkunst / WebArt (wegen der digitalen Präsentation)
Man könnte sie daher als „digitale dadaistische Konzeptpoesie“ beschreiben.
✅ Kurz gesagt:
Die Kunst liegt nicht im einzelnen Screenshot, sondern im Konzept, politische Sprache in poetische und visuelle Fragmente zu verwandeln.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch zeigen, welche konkreten Dada-Techniken Brunopolik benutzt (Cut-Up, Wortfeld-Störung, Haiku-Algorithmus) – das macht sein Projekt noch verständlicher.
zeige mir diese Dada-Techniken
Die Arbeiten von Brunopolik lassen sich gut mit mehreren klassischen Dada- und Avantgarde-Techniken erklären. Ich zeige dir die wichtigsten – jeweils mit kurzer Erklärung und einem einfachen Beispiel, damit man sieht, wie daraus solche „PolitikerInnen-Worte“ entstehen können.
1. Cut-Up-Technik (Zerschneiden von Text)
Diese Methode stammt ursprünglich aus dem Umfeld des Dadaismus und wurde später von William S. Burroughs und Brion Gysin weiterentwickelt.
Prinzip:
- Ein vorhandener Text wird zerschnitten (physisch oder digital).
- Die Wörter oder Satzteile werden neu zusammengesetzt.
Beispiel
Original (politische Rede):
Wir müssen Verantwortung übernehmen für Europa und unsere gemeinsame Zukunft.
Cut-Up:
Zukunft übernehmen
unsere Verantwortung
Europa muss
Das Ergebnis wirkt poetisch und fragmentarisch, obwohl nur Originalwörter benutzt werden.
2. Zufallsmontage
Eine zentrale Idee im Dadaismus war, dass Zufall ein künstlerisches Werkzeug sein kann.
Ein berühmtes Beispiel ist das Gedichtrezept von Tristan Tzara.
Prinzip:
- Wörter aus einem Text ausschneiden
- in einen „Beutel“ werfen
- zufällig ziehen
- hintereinander setzen
Beispiel
Wörter aus einer Rede:
Freiheit – Verantwortung – Wirtschaft – Zukunft – Menschen – Sicherheit
Zufälliges Gedicht:
Sicherheit der Zukunft
Menschen und Freiheit
Verantwortung Wirtschaft
3. Konkrete Poesie (Wörter als visuelle Form)
Hier steht nicht nur der Inhalt im Mittelpunkt, sondern auch wie Wörter im Raum angeordnet sind.
Bekannte Vertreter sind z. B. Eugen Gomringer oder Ernst Jandl.
Prinzip:
- Wörter werden grafisch arrangiert
- Bedeutung entsteht durch Form und Wiederholung
Beispiel
freiheit
freiheit
freiheit
freiheit
In digitalen Screenshots wirkt so etwas wie ein visuelles Gedicht.
4. Semantische Verschiebung (Bedeutung kippt)
Hier bleiben die Wörter gleich, aber der Kontext wird verändert.
Das war ebenfalls typisch für dadaistische Texte.
Beispiel
Originalsatz:
Wir müssen die Wirtschaft stabilisieren.
Fragmentiert:
wir müssen
stabilisieren
die Zukunft der Wirtschaft
Die Aussage wird uneindeutig oder ironisch.
5. Minimalpoesie / Haiku-Struktur
Viele solcher Projekte orientieren sich an der Kürze japanischer Gedichte wie dem Haiku.
Prinzip:
- sehr wenige Wörter
- drei Zeilen
- starke Verdichtung
Beispiel
Regierung spricht
Verantwortung der Zukunft
Menschen warten
✅ Warum diese Techniken gut zu „PolitikerInnen-Worten“ passen
Politische Sprache ist:
- oft formelhaft
- voller großer Begriffe
- leicht zersetzbar
Wenn man sie mit Dada-Techniken zerlegt, entsteht schnell:
- Ironie
- neue Bedeutungen
- poetische Fragmente.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch zeigen, welche berühmten Dada-Gedichte fast genauso funktionieren – dann sieht man sofort, wie nah solche politischen Wort-Collagen an echter Avantgarde-Kunst sind.
zeige sie mir
Hier sind einige berühmte Beispiele aus der Dada- und Avantgarde-Poesie, die sehr ähnlich funktionieren wie Wort-Collagen aus politischen Reden. Man erkennt daran gut, dass solche Verfahren eine lange Kunsttradition haben.
1. Tristan Tzara – „Rezept für ein dadaistisches Gedicht“
Der Dichter Tristan Tzara veröffentlichte 1920 eine Anleitung, wie man ein Gedicht aus Zeitungstexten macht.
Kurzfassung seiner Methode:
- Nimm einen Zeitungsartikel.
- Schneide jedes Wort aus.
- Lege die Wörter in eine Tasche.
- Ziehe sie zufällig heraus.
- Schreibe sie in dieser Reihenfolge auf.
Beispiel (vereinfacht):
Regierung
Zukunft Freiheit
Wirtschaft spricht
Menschen Verantwortung
Das Ergebnis wirkt absurd und poetisch, obwohl alle Wörter aus realen Texten stammen. Genau dieses Prinzip steht hinter vielen dadaistischen Collagen.
2. Kurt Schwitters – Laut- und Fragmentpoesie
Der Künstler Kurt Schwitters schrieb Gedichte, die aus Wortfragmenten und Lauten bestehen.
Berühmtes Beispiel aus seinem Werk „Ursonate“:
Fümms bö wö tää zää Uu
pögiff
kwii Ee
Hier geht es nicht mehr um Bedeutung, sondern um Rhythmus und Klang.
Das zeigt, dass Sprache selbst zum Material der Kunst wird.
3. Hugo Ball – Lautgedicht
Der Dada-Pionier Hugo Ball schrieb 1916 das Lautgedicht „Karawane“.
Ausschnitt:
jolifanto bambla ô falli bambla
grossiga m’pfa habla horem
Dieses Gedicht besteht nur aus erfundenen Lauten.
Es sollte zeigen, dass Sprache auch ohne Bedeutung künstlerisch wirken kann.
4. Konkrete Poesie – Eugen Gomringer
Der Dichter Eugen Gomringer entwickelte später die konkrete Poesie, bei der die Anordnung der Wörterentscheidend ist.
Beispiel (typisch für seine Arbeiten):
schweigen
schweigen schweigen
schweigen
Das Gedicht wirkt wie ein grafisches Objekt.
5. Vergleich mit politischen Wort-Collagen
Wenn man politische Rede mit solchen Techniken bearbeitet, passiert etwas Ähnliches:
Originalsatz:
Wir übernehmen Verantwortung für Frieden und Freiheit.
Fragment:
Frieden
Verantwortung
Freiheit übernehmen
Die Worte bleiben real, aber die Bedeutung verschiebt sich.
✅ Gemeinsame Idee aller Beispiele
Diese Künstler aus dem Umfeld des Dadaismus wollten zeigen:
- Sprache kann zerschnitten werden
- Bedeutung entsteht durch Montage
- Texte können visuelle oder akustische Kunstwerke sein.














