„Wir wollen nicht zur DOCUMENTA14“ protestieren inzwischen 74 Künstler mit allen, so auch extremen Ausdrucksmitteln im Netz, dem CyberSpace. Natürlich wollen sie. Aufmerksamkeit um jeden Preis ist ihre Massage.
Screen-Shot eines Ausschnittes der Seite 9 Google-Suche-Bilder „documenta 14“ vom 14.06.16
Adam Szymczyk und Diedrich Diedrichsen schmunzeln sinnig dazu. Nicht nur in den Twitter-Fotos, sondern auch bei Google finden sich solche spaßigen Dada-Kombinationen im Rahmen meiner documenta 14 WebART-Performance.
Twitter-Foto – Kunst – documenta 14 – Politik – WebART
Wieder einige Screen-Shots aus Brunopoliks Twitter-Fotos Fundgrube.
Unverändert schaffen es die Bildschirmfotos meiner WebART-Haiku-Poetry zu überraschenden Ergebnissen bei Twitter. Manchmal lustig und witzig, aber auch dadaesk tiefsinnig – unsinnig.
Die folgenden drei Fotos fand ich am 27.05.16 unter dem Hashtag „Politik“ nach geduldigem Skrolen.
Screen-Shot Twitter-Foto Hashtag Politik vom 27.05.16Screen-Shot Twitter-Foto Hashtag Politik vom 27.05.16Screen-Shot Twitter-Foto Hashtag Politik vom 27.05.16
Merkel – Erdogan – Satire und ein Morgen vor Lampedusa
Dieses Twitter-Foto mit meinem Lampedusa-Poetry-Text fand ich unter den Twitter-Fotos mit dem Hashtag #Satire:
Screen-Shot Twitter-Fotos vom 06.05.16 mit dem Hashtag #Satire
Was kann Satire Was darf Satire
Will Satire nur Aufmerksamkeit – und das um jeden Preis?
Kann Satire mehr? Mehr, als nur Unterhaltung?
Böhmermann hat es geschafft, bis an die Grenzen zu kommen – sogar darüber hinaus ist er gelangt. Darin zeichnet sich sonst nur KUNST aus. Hallo, mein lieber Herr Erdogan! Meine liebe Frau Merkel. Lachen – es uns im Halse stecken bleibt.
Aus Worten eines seiner jüngsten Interviews baute ich ein weiteres meiner experimentellen Sprachporträts über den prominenten Malerfürsten Lüpertz. Ich gab dem Poetry-Text in Haiku-Metrik den sinnigen Titel: Dem Markus gescheiterte – Europa sogar und veröffentlichte es auf meiner Website hier in der Promi-Galerie.
Wie im Rahmen meiner WebART üblich, postete ich danach einzelne Strophen daraus bei Twitter, worauf Lüpertz Galerist Michael Werner aus Köln mit seiner NewYorkGallery die Tweets mit „Gefällt mir“ markierte.
Damit findet auch ein Maler und Künstler, der absolut nichts von dem neuen Medium der Kunst, dem Internet mit seiner WebART hält dennoch Eingang in diese Zukunft der Welt, dem CyberSpace. Ob er es will oder nicht! Dem Markus gescheiterte passt also in jeder Richtung.
Screen-Shot Twitter-E-Mail der MichaelWernerGallery vom 29.03.16
Ein virtueller Gruss von Brunopolik an Markus Lüpertz – WebART läßt die Vergangenheit nicht im Stich und achtet sie.
Screen-Shot Twitter-E-Mail der MichaelWernerGallery vom 29.03.16