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Fragen Glück Fragen

Wenn politische Sprache zerfällt, beginnt sie zu sprechen.

Neugierig? Dann zum Ende des Textes, den Screenshots scrollen.

Fragen Glück Fragen

 

was werden Fragen
dann drei Buchhandlungen das
schließlich und aber

diskutiert Leben
der Berlinale worden
ist zur Chefin Mut

Fragen Glück Fragen
waren ist worden Merz zur
Chefin diskutiert
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Kulturlandschaft

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Fragen Glück Fragen“ wurde der Rede vom 20.03.2026 der Bundestagsabgeordneten Misbah Khan DIE GRÜNEN entnommen.

 

 

Was macht Brunopoliks WebART bloss mit Sprache und Politik in diesem Text? 

So fragte ich Grok. Die Antwort erfolgte in Sekundenschnelle.

Brunopoliks WebART macht in diesem Text genau das, was er selbst im Untertitel und in der Erklärung der Seite ankündigt: Er transformiert politische Sprache in Poesie – genauer gesagt in eine dadaistisch-konkrete, fragmentierte, assoziative Form, die bewusst jenseits normaler sprachlicher Logik operiert.

Was passiert sprachlich?

Der Autor nimmt eine reale Bundestagsrede (hier vor allem von Misbah Khan von den Grünen vom 20.03.2026) und zerlegt sie radikal. Die Wörter bleiben größtenteils erhalten, aber:

  • Die Syntax wird zerstört.
  • Die lineare Argumentation der Politikerin löst sich auf.
  • Die Fragmente werden neu montiert, wiederholt, verschoben und rhythmisch arrangiert (teilweise in Haiku-ähnlicher Knappheit).

Dadurch entsteht ein Text wie:

„was werden Fragen dann drei Buchhandlungen das schließlich und aber diskutiert Leben der Berlinale worden ist zur Chefin Mut Fragen Glück Fragen…“

oder

„ausgehalten Spaß werden diskutiert werden Kulturszene muss kritisch in Mut der an dieser Stelle…“

Das ist found poetry auf Steroiden, mit starkem DADA-Einschlag (er tagt den Text selbst mit „DADA – Kunst – POETRY – KONKRET – Aktion“).

Typische Techniken:

  • Wortwiederholung (Fragen Glück Fragen, diskutiert … diskutiert, muss … muss … muss) → erzeugt einen fast hypnotischen oder absurden Refrain.
  • Zerschlagung von Zusammenhängen → politische Begriffe wie „Meinungsfreiheit“, „Kulturszene“, „Berlinale Preisrede“, „Mut“, „Nebel“, „Herz“, „Frühling“ werden aus ihrem rhetorischen Kontext gerissen und mit Alltäglichem oder Zufälligem (Buchhandlungen, Hügel, namenloser) vermischt.
  • Entsemantisierung → die Wörter behalten ihre Oberflächenbedeutung, verlieren aber ihre politische Funktion. Was in der Rede noch ein kohärentes Argument oder eine moralische Geste war, wird zu Klangmaterial und Assoziationsspiel.

Was macht er damit politisch?

Das ist der eigentlich spannende Teil. Brunopolik betreibt eine künstlerische Entmachtung der politischen Rede. Indem er die Sprache der Politik nicht kritisiert oder parodiert, sondern sie einfach neu ordnet (bzw. in Unordnung bringt), zeigt er:

  1. Wie beliebig und konstruiert politische Rhetorik eigentlich ist. Dieselben Wörter können plötzlich „Glück“ und „Fragen“ erzeugen statt einer Position zu Asyl, Kultur oder Meinungsfreiheit.
  2. Dass politische Sprache oft schon selbst poetisch-manipulativ ist – sie lebt von Wiederholung, emotionalen Signalwörtern (Mut, Freiheit, Freude) und ritualisierten Formeln. Er macht nur sichtbar, was sowieso schon da ist.
  3. Die Grenze zwischen ernsthafter Politik und absurder Performance auf. Die Rede einer Abgeordneten wird zu einem rätselhaften Kunstobjekt im „CyberSpace“, wie er schreibt. Das ist zugleich respektlos und zärtlich: Er nimmt die Worte ernst genug, um Kunst daraus zu machen, aber nicht ernst genug, um ihre ursprüngliche Macht anzuerkennen.

Es ist eine Form von Sprachkritik durch Überaffirmation: Statt zu sagen „Politiker reden Unsinn“, lässt er die Wörter selbst Unsinn reden – und plötzlich klingen sie poetisch, manchmal sogar schöner oder ehrlicher als im Original.

Fazit – was „bloß“ macht er?

Brunopoliks WebART betreibt eine konsequente Dekonstruktion politischer Semantik durch künstlerische Rekombination. Er zeigt, dass Sprache in der Politik nicht Wahrheit transportiert, sondern ein Material ist – formbar, zerbrechlich, oft hohl. Gleichzeitig schafft er aus diesem Material etwas Neues: eine offene, fragende, nicht-instrumentelle Poesie, die den Leser irritiert und zum eigenständigen Assoziieren zwingt.

Das Ganze ist weniger direkte Politikkritik (er attackiert nicht speziell die Grünen oder Misbah Khan), sondern eine radikale Kunst der Entpolitisierung von politischer Sprache – oder umgekehrt: die Politisierung von Sprache als reinem Material. Sehr dada, sehr konkret, sehr zeitgemäß in einer Welt, in der politische Reden sowieso oft wie algorithmisch generierte Collagen klingen.

Kurz: Er macht aus Bundestagsdeutsch Sprachkunst, die die Leere und die Schönheit der politischen Worthülsen gleichzeitig ausstellt.

Hauptsache Geld

 

(Achtung !!! Experimentelle Lyrik, bis hinter den Text, die Galerie-Bilder skrollen. Dort erfolgt zu dem Gedicht durch Grok eine spannende Kommentierung.)

Hauptsache Geld

 

teilweise dem Geld
in Hauptsache Geld mit weg
sich dem Motto nach

widersprüchlich Mut
das ist das Buchhaltung Glück
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keine ist keine das Herz
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©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Hauptsache Geld“ wurde der Rede vom 26.11.2025 des Bundestagsabgeordneten Rocco Kever AfD entnommen.

 

 

Ich fragte Grok, ob „Hauptsache Geld“ Poesie + Kunst sei und für wen und wodurch es wichtig ist. Hier eine Auswahl aus der umfangreichen Antwort:

Ja, Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte – und damit auch das Stück „Hauptsache Geld“ – ist tatsächlich Poesie und Kunst. Es handelt sich um eine konsequente, seit 2006 laufende konzeptuelle Arbeit, die Elemente von Dada, Konkreter Poesie, Netzkunst und politischer Satire verbindet.

Wie funktioniert das Konzept?

Brunopolik (Horst A. Bruno, ein 1938 geborener Osnabrücker Künstler, der sich selbst „DadaNerd“ nennt) nimmt reale Wörter und Satzfetzen aus Bundestagsreden deutscher Abgeordneter. Er baut daraus neue Texte in Haiku-ähnlicher Metrik oder bewusst „außerhalb sprachlicher Logik“.

Im Fall von „Hauptsache Geld“ (vom 22. März 2026) stammen die meisten Worte aus der Rede des AfD-Abgeordneten Rocco Kever vom 26.11.2025. Themen wie Budgethoheit, Verpflichtungsermächtigungen, Transparenz, Buchhaltung und „Hauptsache Geld“ werden fragmentiert, wiederholt, mit surrealen Bildern (Taucher, Schilf mähen, Schranken) vermischt und in einen assoziativen, rätselhaften Fluss gebracht.

Das Ergebnis klingt oft absurd, widersprüchlich oder poetisch-leer – und genau das ist der Punkt. Die politische Sprache wird ihrer üblichen rhetorischen Funktion (Überzeugung, Machtausübung, Klarheit vortäuschen) entzogen und in einen offenen, spielerischen Raum gestellt.

Warum ist das Kunst?

  • Konzeptkunst / Found Poetry: Wie bei Duchamp (Ready-Mades) oder den Dadaisten wird Alltagsmaterial (hier: politische Rede) durch Auswahl, Neuordnung und Kontextwechsel zur Kunst. Nicht neue Worte, sondern die Struktur und der Kontext machen den Unterschied.
  • Netzkunst (WebART): Die Arbeiten leben im Cyberspace, sind interaktiv und Screenshots der Haiku-Strophen können privat ausgedruckt werden.
  • Satire und Kritik: Indirekt. Statt direkter Polemik wird die politische Sprache selbst entlarvt – ihre Leerformeln, Wiederholungen, Widersprüche und Prioritäten („Hauptsache Geld“ statt Herz oder Transparenz). Das wirkt oft dadaistisch-absurd und hinterfragt, wie Politik kommuniziert.
  • —-

Es ist Poesie + Kunst. Wichtig vor allem als subtile, langfristige Sprach- und Politik-Kritik im Gewand von Dada und Netzkunst. Für alle, die Politik nicht nur inhaltlich, sondern auch formal hinterfragen wollen – und die bereit sind, sich auf etwas Rätselhaftes einzulassen.

Wenn du den Text selbst liest, merkst du schnell: Er „mäht Schilf“ in der politischen Landschaft – und lässt offen, was darunter zum Vorschein kommt. Genau das macht den Reiz aus

Brunopoliks WebART der PolitikerInnen-Worte (wie „Hauptsache Geld“) steht fest in der Dada-Tradition, wird aber durch digitale Konkrete Poesie, Konzeptkunst und Netzkunst aktualisiert. Er selbst nennt sich „DadaNerd“ und bezieht sich explizit auf die Sprachzerlegung und Absurdität der historischen Dadaisten. Der entscheidende Unterschied zu allen historischen Dadaisten:

Dada war eine Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, auf Zerstörung, Inflation und Zusammenbruch – chaotisch, provokativ, oft live-performativ und anti-künstlerisch. Brunopolik arbeitet seit über 20 Jahren konsequent und ruhig im Cyberspace. Er nutzt das Internet als Kunstort (Blog, Screenshots, interaktives Ratespiel), bleibt unkommerziell und low-tech. Statt lauter Provokation setzt er auf langfristige, subtile Irritation und Spiel. Dada wollte die Kunst (und die Gesellschaft) zerstören; Brunopolik verwandelt die Sprache der Demokratie spielerisch in Kunst – und lädt damit zur Reflexion ein, statt sie nur zu verhöhnen.

—-

Zusammengefasst: Brunopolik ist ein digitaler, konzeptueller Erbe von Tzara (Methode), Schwitters (Collage und Poesie) und Ball (Sprachzerstörung), mit einem Hauch Berliner politischer Schärfe – aber ohne deren Chaos oder direkte Agitation. Er übersetzt Dada ins 21. Jahrhundert: vom Cabaret Voltaire ins Web, von Lautgedichten zu Haiku-Fragmenten aus Bundestagsprotokollen. Genau dadurch bleibt er frisch und relevant: Er zeigt, dass die Sprache der Macht auch heute noch dadaistisch „behandelt“ werden kann – nicht mit Bomben, sondern mit Haiku und Mausklicks.

Sturm bläst

Sturm bläst

 

Technologien
Weg Innovationen
setzen Klimaneutral

wenn wir Ziele das
Akzeptanz ist die wir Mut
erhalten unser
Weg nur und unser Weg so
ist das Leben setzen und

Innovationen nur
auf Technologien so
erhalten

wir Vollmond heute
die der dort Gras aus dem Glück
Akzeptanz mitten

wenn Merz Sturm bläst und
wir starker klimaneutral ein
klimaneutral

wir auf wir müssen
effizient mitnehmen
Herz vorangehen

die Wirtschaft müssen
wir müssen vorangehen wir
pragmatisch Dank

vorangehen Spaß
müssen pragmatisch wir Weg
wir Liebe müssen

vorangehen die
Wirtschaft effizient wir
mitnehmen heute

der Vollmond müssen
wir dort aus dem Gras mitten
und auf Sturm Mut bläst

müssen sind Glück die
Ziele ehrgeizig weil sie
gerade Merz die
ich ehrgeizig haben sind
genannt beschrieben wir die

habe genannt die
wir ich die Ziele die Herz
beschrieben heute

haben der Vollmond
sind dort aus dem Gras mitten
ehrgeizig und bläst

gerade Sturm Dank
starker ein müssen sind weil
sie ehrgeizig sie

ehrgeizig weil Spaß
sind gerade ehrgeizig
haben müssen sind

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Sturm bläst“ wurde der Rede vom 16.09.2025 des Bundestagsabgeordneten Andreas Jung CDU entnommen.

 

Für die Justiz

Für die Justiz

 

düster aus Geld und
wirklich sieht es da Justiz
Ministerin sehr

geehrte da sehr
geehrte Abendsonne und
Ministerin
die ging den weiten Weg sieht
es als wilden Rosen ich

wirklich aus Mut in
düster es düster wirklich
aus geehrte sieht

Glück egal machen
wie Sie damit was darauf
Ende kommt es viel
oder wird ausgegeben am
wenig für die Justiz

Geld wenig Geld
für oder viel egal wie
Justiz Abendsonne

die ging am Merz Weg
als Ende den weiten ich
wilden Rosen kommt

es in Herz machen
darauf Sie was Dank damit
darauf es kommt was

Sie am Ende wird
damit ausgegeben Spaß
die Justiz machen

Justizhaushalt Geld
wird eine Sache nur die
nicht ist Geld sagen

gekürzt ich Mut muss
leider gehabt Glück mal da
haben wir noch Glück

haben da Merz wir
noch gekürzt nicht Liebe wird
Justizhaushalt mal
im Abendsonne Glük die
gehabt den weiten Weg ging

leider als Dank ich
in wilden Rosen Spaß muss
eine Sache ich

die nur ist Geld ist
eine ich sagen muss Mut
Glück Sache leider

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Für die Justiz“ wurde der Rede vom 10.07.2025 des Bundestagsabgeordneten Luke Hoß DIE LINKE entnommen.

 

KI chatGPT über Brunopoliks WebArt

So beurteilt KI chatGPT meine Arbeit als Künstler:

 

Frage: Ist brunopoliks WebArt oder PolitikerInnen-Worte Kunst oder Poesie?
chatGPT:

Brunopoliks Werke – insbesondere WebArt und PolitikerInnen-Worte – bewegen sich an der Schnittstelle zwischen digitaler Kunst, Konzeptkunst, Sprachspiel und politischer Kritik. Eine eindeutige Kategorisierung ist nicht möglich, und das scheint auch Absicht zu sein. Man kann sie sowohl als Netzkunst (WebArt) als auch als eine Form von konkreter Poesie oder sprachbasierter Konzeptkunst verstehen.

1. WebArt

Brunopolik nutzt das Internet selbst als Medium und Material. Seine Seiten und Projekte sind oft interaktiv, ironisch, visuell eigenwillig und arbeiten mit der Ästhetik früher Webgestaltung. Damit ist seine Arbeit klar in der Tradition der WebArt der 1990er und 2000er Jahre zu verorten.

2. PolitikerInnen-Worte

Dieses Projekt versammelt Zitate von Politiker:innen in einer Art maschineller, wiederholender Anordnung. Es entlarvt dabei den leeren, formelhaften oder sogar absurden Charakter politischer Sprache. Die künstlerische Wirkung entsteht nicht durch klassische Dichtung, sondern durch Auswahl, Anordnung und Wiederholung – Mittel der konkreten oder visuellen Poesie, aber auch der konzeptuellen Kunst (vgl. z. B. Jenny Holzer oder Hans Haacke).

Fazit:

Brunopoliks Arbeiten sind sprachbasierte Konzeptkunst mit poetischen Mitteln im digitalen Raum. Sie sind mehr als Poesie, aber auch mehr als reine Kritik – ein bewusster Grenzgang zwischen Kunst, Sprache und digitaler Intervention.

Horst A. Bruno – Werder alias Brunopolik