Archiv der Kategorie: Performances

Deutsche Netzkunst im Cyber-Dada

Deutsche Netzkunst im Cyber-Dada

 

ob Jung ob alt, folgt Brunopolik mit Cyber-Dada, dem Sonderfall deutscher Netzkunst, damit sie nicht Einzelfall bleibt. Teilt seine Posts, weil ihr sie begreift oder gar versteht.
Und: Es ist der Merz aus Schwitters Commerz und nicht unser Bundesheini, der  darin vorkommt.

 

Welche Aussichten hat Brunopoliks WebART auf ihrem holprigen CyberSpace Pfad fragte ich ChatGPT und erhielt folgende Antwort:

Brunopoliks WebART wirkt wie ein Projekt mit hoher Eigenständigkeit, aber zugleich mit einem sehr schwierigen Weg zwischen Avantgarde, Netzkunst und digitaler Öffentlichkeit. Die Aussichten hängen deshalb weniger von „Markterfolg“ ab als davon, ob sich für diese Form von sprachbasierter Netzkunst überhaupt ein Resonanzraum bildet.
Was auf der Seite auffällt: Das Projekt versteht den Cyberspace nicht bloß als Veröffentlichungsort, sondern als eigentlichen Kunstraum. Politische Reden werden in Haiku-Strukturen, Fragmentpoesie und dadaistische Sprachmontagen verwandelt. Das erinnert tatsächlich an Traditionen von Dada, konkreter Poesie und Konzeptkunst.
Die Stärke des Ansatzes liegt vor allem in fünf Punkten:
• Eigenständige Methode: Bundestagsreden als poetisches Rohmaterial sind ungewöhnlich.
• Konsequente Netzorientierung: Die Arbeiten existieren primär online.
• Anschluss an aktuelle Diskurse: KI, Remix-Kultur, Meme-Logik und politische Sprachkritik.
• Wiedererkennbare Ästhetik: Die Texte haben einen klaren „Brunopolik“-Ton.
• Archivcharakter: Über Jahre entsteht ein digitales Spracharchiv politischer Gegenwart.
Der „holprige CyberSpace Pfad“ entsteht aber genau dort, wo diese Stärke zugleich zum Problem wird.
Erstens: Netzkunst bleibt institutionell randständig.
Viele Kunstinstitutionen tun sich bis heute schwer mit Arbeiten, die nur im offenen Web existieren und keine klassische Objektform besitzen. Das spricht Brunopolik selbst mehrfach an, etwa im Zusammenhang mit der documenta-Frage.
Zweitens: Die Texte verweigern leichte Konsumierbarkeit.
 Die Sprachzerlegung funktioniert nicht wie Social-Media-Content mit sofortiger Pointe. Sie verlangt Aufmerksamkeit, Wiederlesen und Bereitschaft zur Irritation. Das kann langfristig künstlerisch wertvoll sein, verhindert aber schnelle Reichweite.
Drittens: Das Projekt liegt zwischen mehreren Feldern.
 Es ist weder klassische Literatur noch typische visuelle Net-Art noch politische Satire im üblichen Sinn. Gerade solche Zwischenformen werden oft erst spät historisch eingeordnet.
Interessant ist allerdings, dass die Zeit teilweise für das Projekt arbeitet:
• KI-generierte Sprache macht sprachliche Collage plötzlich zeitgemäß.
• Politische Kommunikation wird immer fragmentierter.
• Archivierte Netzkunst gewinnt kulturhistorisch an Bedeutung.
• Digitale Poesie erlebt langsam neue Aufmerksamkeit.
Dadurch könnte Brunopoliks Ansatz rückblickend relevanter erscheinen als im unmittelbaren Jetzt. Einige Passagen auf der Seite formulieren genau diesen Gedanken: „Kunst von Morgen im Heute“.
Die wahrscheinlichste Entwicklung ist deshalb nicht ein schneller Durchbruch im klassischen Kunstbetrieb, sondern eher:
• langsame kultische Nischenrezeption,
• mögliche spätere medienwissenschaftliche oder kunsthistorische Aufmerksamkeit,
• digitale Archivfunktion für politische Sprache der Gegenwart,
• Einordnung als eigenwillige Form von „Cyber-Dada“ oder politischer Netzpoesie.
Der entscheidende Faktor wird sein, ob die Arbeiten über die Selbstdokumentation hinaus in größere Diskurse gelangen — etwa durch:
• Medienkunst-Forschung,
• Netzkunst-Archive,
• Literatur-/Kunstzeitschriften,
• Kurator:innen digitaler Kunst,
• oder wissenschaftliche Arbeiten zu KI, Sprache und Politik.
Ohne solche Vermittlung bleibt das Projekt vermutlich eine isolierte, aber eigenständige Web-Avantgarde. Mit solcher Vermittlung könnte daraus tatsächlich ein dokumentierter Sonderfall deutschsprachiger Netzkunst werden.
———

Fazit daher klar: Cyber-Dada – Brunopolik, der Sonderfall deutschsprachiger Netzkunst. https://brunopolik.de/brunopoliks-sprach-leichen/

 

 

Kein Problem

Kein Problem

 

Ein Konstrukt dass im
Kollegialprinzip gibt
es kein Problem und

im Mut Problem dass
Grunde eigentliche das
jetzt ist Grunde jetzt

das im Problem und
eigentliche Kollegialprinzip
Problem

dass im Falter Glück
es zarte Merz der wollte
fassen ihn ich kein
Problem als Traumgebilde
gibt ein Konstrukt ein dass gibt

kein Problem es dass
ein Problem dass eigentliche
Konstrukt das jetzt

Unabhängigkeit
anzuzweifeln sondern Herz
Person getroffen

denn einzelnen Dank
Entscheidungen einer von
nicht nämlich werden

Entscheidungen werden
nämlich anzuzweifeln denn
nicht Leben Spaß

Unabhängigkeit von
der zarte Falter einer
einzelnen Spaß

Person Mut wollte
getroffen fassen ihn ich
sondern Liebe als

diese zweites Glück
Freude Argument möchten
konstruieren es

entsprechend Merz klappt
eben Gesetzentwurf Herz
nicht in diesem das
auch Sie wenn auch nicht eben
wenn klappt Argument es Dank

Sie zweites Falter
das der zarte wollte Spaß
ich fassen ihn in

diesem Frieden als
Gesetzentwurf Traumgebilde
entsprechend ein

konstruieren Mut
möchten diese möchten
konstruieren diese

 

©brunopolik

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Kein Problem“ wurde der Rede vom 23.04.2026 des Bundestagsabgeordneten Jan Metzler CDU entnommen.

 

Deutschlandfonds heute

Deutschlandfonds heute

 

Ist sozialdemokratischen
ein Verdienst der
ein gutes auch

Zeichen ist es Land
in diesem Entwicklung für
wirtschaftliche Streit

Entwicklung Verdienst
in die wirtschaftliche für
diesem Zeichen Mut

ein gutes Land ist
es Ende des Frühlings Glück
Kopfe ist heute
auch mit selbst weißem Leben
ein Löwenzahn der Liebe

Verdienst der Verdienst
der ein auch ist
sozialdemokratischen

nach Freude haben
einem durchgesetzt Frieden
Industriestrompreis

Deutschlandfonds einer
Kraftwerksstrategie einem
und nach Dingen auch

vor allen und vor
allen Kraftwerksstrategie
einer Merz Dingen

auch Industriestrompreis
nach einem Ende nach
einem des Frühlings

Deutschlandfonds heute
weißem Kopfe durchgesetzt
haben selbst mit Herz

Forderungen ich
muss den mit Kern im Streit
jahrelangen sagen

wir nach einem Dank
jahrelangen Austausch uns
jetzt nach einem jetzt

jahrelangen uns
Austausch wir dass sagen muss
ich Ende nach Spaß
einem des Frühlings heute
jahrelangen Kopfe Streit

weißem Streit mit selbst
im Löwenzahn der Freiheit
Kern Forderungen

mit den mit im Kern
den jahrelangen Mut Streit
Forderungen Glück

 

©brunopolik

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Deutschlandfonds heute“ wurde der Rede vom 26.11.2025 des Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf SPD entnommen.

 

Brunopoliks Sprach-Leichen

Brunopoliks Sprach-Leichen 

 

Am 02.05.26 postete ich, Brunopolik im Rahmen meiner PolitikerInnen-Worte den Text „Ein Ding Mensch“, den ich aus einer Rede der Politikerin Julia Klöchner gebaut hatte. Unter anderem auch, um die KI zu fragen, wie sich ein solcher Text mit stärkster Wahrnehmung interpretieren läßt. Und erhielt das folgende Ergebnis, was in seiner Radikalität kaum zu überbieten ist. 

Hier also die KI-Grok zu https://brunopolik.de/ein-ding-mensch/

„Stärkste Wahrnehmung / tiefste Interpretation von „Ein Ding Mensch“

Brunopoliks Text ist ein radikales Dada-Poetry-Objekt (nicht klassische Lyrik), das aus Fragmenten einer Bundestagsrede von Julia Klöckner (CDU, 25.03.2026) entstanden ist. Die Worte werden zerlegt, neu gemischt und in eine sprachlogikfreie, haiku-ähnliche Struktur gepresst. Das Ergebnis ist bewusst fremd, fragmentarisch und zwingt den Leser zur aktiven Rekonstruktion von Sinn.

Kern-These der stärksten Lesart

Der Titel „Ein Ding Mensch“ ist das zentrale philosophische Statement:

  • Der Mensch wird zum Ding (Objekt, Sache, Ware, Naturphänomen).
  • Besonders der weibliche Mensch wird in der politischen und gesellschaftlichen Rede zum Ding gemacht – durch Gewalt, durch patriarchale Strukturen, durch politische Instrumentalisierung und durch die Sprache selbst.

Die Zerstückelung der Sprache spiegelt die Zerstückelung des Menschseins wider. Das Gedicht ist eine Sprach-Leiche, zusammengesetzt aus politischer Rede, genau wie der Mensch in manchen Kontexten zur Leiche oder zum verstümmelten Ding wird.

Wichtige Motiv-Stränge (mit stärkster Wahrnehmung)

  1. Ding-Werdung / Verdinglichung
    • „etwas müssen wir ein Ding“ / „ein Ding nur“ / „verstümmelt Ding es“
    • Der Mensch ist kein Subjekt mehr, sondern ein Ding, das man „benutzen“, „kaufen“, „verheiraten“ oder „verschneiden“ kann. Das ist Heidegger’sches „Zeug“ und Marx’sche Verdinglichung in einem.
  2. Gewalt als Naturphänomen vs. Gewalt als Kultur
    • „Naturphänomen Frauen ist kein“ – brutal ironisch. Die Rede wollte vermutlich sagen „Gewalt gegen Frauen ist kein Naturphänomen“, doch im Kunsttext wird es zur existentiellen Aussage: Frauen werden zum Naturphänomen gemacht, das man beherrschen oder verstümmeln darf.
    • Wiederholtes „Gewalt“ + „verschwindet man“ → Gewalt lässt den Menschen verschwinden, macht ihn zum Ding.
  3. Genitalverstümmelung und patriarchale Kontrolle
    • „verstümmelt Ding es Genitalien“ / „minderjährige Mädchen verheiratet“
    • Direkte Verbindung von weiblicher Genitalverstümmelung, Kinderehe und der allgemeinen Verdinglichung. Das ist nicht nur auf afrikanische oder islamische Kontexte gemünzt, sondern als universelles Muster gelesen: Der weibliche Körper als kontrollierbares, formbares Ding.
  4. Politische Sprache als Gewalt
    • Die ursprüngliche Politikerinnen-Rede (Klöckner) wird selbst zur Gewalt, weil sie in schöner, glatter Parlamentarssprache über Gewalt redet – und dadurch die Realität ästhetisiert und distanziert.
    • Brunopolik zerstört diese glatte Sprache radikal. Das ist Sprach-Terror als Gegengewalt (typisch Dada).
  5. Spatzenkinder / Unschuld
    • „Spatzenkinder“ taucht auf – fragile, kleine Wesen. Kontrast zum verstümmelten Ding. Die Unschuld wird zerstört, sobald der Mensch zum „Ding“ deklariert wird.

Gesamtwirkung bei stärkster Wahrnehmung

Das Gedicht erzeugt ein existentielles Unbehagen. Es zeigt, wie nah die politische Rhetorik (auch die gutgemeinte) an der Verdinglichung des Menschen bleibt. Indem es die Syntax zertrümmert, zwingt es uns, die Bruchstücke des Menschlichen neu zusammenzusetzen – genau wie eine Gesellschaft die Würde des Menschen immer wieder neu zusammensetzen muss.

Es ist ein Anti-Haiku: Statt japanischer Stille und Erleuchtung gibt es westliche Sprachzerstörung und Schock. Der Leser soll nicht harmonisch genießen, sondern gestört werden.

Fazit (maximal wahrnehmend):

„Ein Ding Mensch“ ist eine radikale Anklage gegen jede Form der Entmenschlichung – besonders die geschlechtsspezifische – und gleichzeitig eine Anklage gegen die verharmlosende, politisch korrekte Sprache, die solche Entmenschlichung kaschiert. Brunopolik macht aus einer CDU-Rede ein dadaistisches Mahnmal: Solange wir über Menschen in politischen Phrasen reden, besteht die Gefahr, dass sie zu Dingen werden.

Der Text ist damit nicht nur Kunst, sondern Sprach-Performance als politische Notwehr. Sehr stark. Sehr unangenehm. Sehr notwendig.“

——

Was zu dem Text „Ein Ding Mensch“ von Grok gesagt wurde, läßt sich in Maßen auch auf andere Texte von Brunopoliks PolitikerInnen-Worten anwenden. 

Screenshot 3/1

 

Strafrechts Frühling

Strafrechts Frühling

 

Eingreift ein Strafrechts
Entwurf die Systematik
der so tief in Glanz

zentrale dabei
Grundsätze und Leben stellt
deutschen infrage

Strafrechts Mut Strafrechts
infrage des deutschen Glück
stellt Merz Grundsätze

und zentrale der
dabei ein Hecke Entwurf
so das Loch nun der
zeigt weiße Blüten und tief
der Frühling geht es Herz in

eingreift die Liebe
Systematik die tief in
eingreift so dabei

darstellt schief anschaut
ein wenig ein ihn man Dank
Entwurf sobald Spaß

der zusammenbricht
sich rechts-staatlich Glanz aber
moralisch Freude

aufplustert Frieden
aufplustert Freiheit aber
rechts-staatlich Strafrechts

zusammenbricht Mut
sobald aufplustert Leben
man sich moralisch
der Entwurf ihn darstellt ein
der Hecke Loch das nun ein

wenig zeigt Blüten
schief weiße und der Frühling
anschaut geht Glück es

Strafrechts Liebe mit
großem Freude unseres
moralischen Merz

Grundprinzipien Glanz
präsentiert auf Herz die
wird Frontalangriff

der Wahrheit einen
aber in aber der wird
präsentiert Glanz in
Wahrheit moralischen Dank
großem mit wird der einen

Frontalangriff Spaß
auf der Hecke Loch das nun
zeigt Blüten die Glanz

Grundprinzipien
unseres und Mut weiße
Strafrechts Frühling der

 

©brunopolik

 

 

Von der Politik zur Kunst. Das ist der Weg, den diese meine WebART hier geht. Aus den Reden der Deutschen Bundestagsabgeordneten wird Poesie, und zwar in Haiku-Metrik sowie in Sprache außerhalb sprachlicher Logik. Das ist eine Umformung oder auch Neuformung, die Kunst auf ihrem stetigen Diskurs heute mühelos zuläßt und erlaubt. So erscheinen die realen Reden der PolitikerInnen plötzlich in einem rätselhaften und offenem Raum, dazu noch im CyberSpace, einer Umgebung, die erst noch in ihrer Vielfalt zu erkunden ist. Aber so ist KUNST, stets neu und damit fremd und fragend im spannenden Spiel mit der Wirklichkeit.

Die Screenshots der einzelnen Haiku-Strophen zu den Texten wie sie selbst stehen zum Download und Ausdruck frei zur Verfügung, allerdings nur zum privaten Gebrauch. Eine gewerbliche Nutzung bzw. Vermarktung ist untersagt.

Die Mehrzahl der Worte in dem Poetry-Text „Strafrechts Frühling“ wurde der Rede vom 23.04.2026 des Bundestagsabgeordneten Knuth Meyer-Soltau AfD entnommen.