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Crash Angst – ein bisschen Zukunft

Crash Angst – ein bisschen Zukunft

 

von oben er ich
glaube dann kommt zu haben
geregelt allen

Crash Seiten alles
nach allen Seiten alles
geregelt glaube
ich zwischen Häusern dort zu
sich im Winter zeigt haben

die See Schwarzblau kommt
als tiefes von oben von
oben er dann kommt

wenn Schrei und könnte
Blut Crashs Ecke anderen
in einer von Schmerz

immer kommen der
ja sie Zukunft Schlimme ist
das Krieg verhindern

Fleisch das verhindern
der Schlimme Zukunft in Crashs
könnte man Angst ist

Crash kommen Häusern
zwischen dort zeigt sich immer
im Winter von See
einer die tiefes Schwarzblau
als anderen und Schrei wenn

Ecke Blut Ecke
und von einer anderen
immer kommen wenn

möglich zu glauben
sehr gefährlich ist wäre
es von uns weiß wir

und jeder eine
Anhörung diesem Thema
zu Anhörung zu

diesem eine Schmerz
Thema hatten wir wäre
Häusern möglich und
jeder zwischen dort zeigt sich
im Winter die Krieg See von

Schwarzblau tiefes es
ist als Sony zu glauben
sehr gefährlich sehr

es gefährlich ist
weiß jeder von uns und zu
glauben Thema Fleisch

allerdings ob das
als ein bisschen Zukunft muss
man das suggeriert

denn tückisch sagen
ist Crash Angst verhindern der
den nächsten Titel

nächsten Titel der
Schlimme Crash sagen man muss
tückisch verhindern

allerdings Crash ist
zwischen Häusern dort tückisch
denn zeigt sich Winter
im See die Schwarzblau Schrei das
suggeriert das als tiefes

als ob als bisschen
das suggeriert denn ob ein
das Blut tückisch ist

 

©brunopolik

 

Ja, aus wessen Bundestags-Rede vom 13.12.18 mögen die Worte für diesen Poetry-Text stammen? Wer ist der Politiker oder die Politikerin?

Also: Raten – besser noch – recherchieren – und kommentieren.

 

Denn wer den richtigen Namen innerhalb eines Monats als Erste/r kommentiert, erhält ein Farb-Poster meiner Screen-Shots – nach Wahl – handsigniert – sowie einen ebenfalls signierten Ausdruck des Poetry-Textes als Belohnung für diesen WebART-Politik-Kunst-Rate-Spaß. Und vielleicht ist der zu ratende Politiker oder die Politikerin sogar bereit, für einen weiteren Gewinn zu sorgen, was u.a. eine Einladung in den Bundestag sein könnte.

 

Der SPD Bundestagsabgeordnete Lothar Binding lieferte mit seiner Rede im Deutschen Bundestag die Mehrzahl der Worte für diesen Poetry-Text in Haiku-Metrik.

 

(Lösung am 18.03.19 gepostet)

 

Scheitern der Kunst der Künstler an NineEleven

Scheitern der Kunst der Künstler an NineEleven

Bisher fand ich keinen Künstler und keine Künstlerin, die sich mit der politischen Dimension von 9/11 (Sprengung Feuer, Wahrheit Lüge) beschäftigten, niemand, der die offizielle Version dieses Ereignisses am 11.09.2001 infrage stellte bzw. in sein künstlerisches Werk transmittierte.

Selbst Künstler wie Gerhard Richter oder Thomas Ruff fiel nur ein: Das was mittels einer gigantischen Medienstrategie die ganze Welt gesehen hat und noch heute sieht – die einstürzenden Twin Tower – stilvoll auszudrücken. Das ist keine Kunst. Das ist platte Kolportage. Ein Armutszeugnis für diese Künstler, deren Werke zu immensen Preisen auf dem Markt der Kunst (zu Unrecht) gehandelt werden.

Von Kunst und deren Machern muss zweifellos mehr erwartet und verlangt werden. Kunst hat nur eine Chance zu überleben, wenn sie sich den Problemen der Zeit stellt, sie reflektiert und diese Reflexionen mit ihren Mitteln außerhalb aller Regeln öffentlich macht. Auch die zu Ende gehende documenta 14 hatte zu 9/11 nichts zu sagen. Also scheiterte auch sie mit ihrem vollmundigen Anspruch, eine politische Kunstshow zu sein.

Als Künstler reagierte der Komponist Karlheinz Stockhausen kurz nach dem Ereigniss 9/11 öffentlich. Nine Eleven sei ein Kunstwerk und erntete Empörung. Eine Dada-Reaktion, klar, emotional aus dem Bauch heraus, und daher rational kaum nachvollziehbar. Aber richtig, denn er stellte die Version der offiziellen USA total infrage. So hat KUNST zu sein, wenn sie dem Scheitern entgehen will.