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Warum mich die Bilder der Malerin Ilana Lewitan nicht überzeugen.

Warum mich die Bilder der Malerin Ilana Lewitan nicht überzeugen.

 

Ilana Lewitan wird vom Kunstmarkt hoch gehandelt und weltweit in Galerien und Museen ausgestellt. Ihre Kunst ist m.E. weil gegenständlich erzählend in der Nachfolge von Lüpperts, ihrem Lehrer, Polke und Neo Rauch und anderen anzusiedeln und damit zweifellos Produkt einer abendländischen und damit sich auflösenden bürgerlichen Gesellschaft. Ihre erzählende, gegenständliche, bisweilen surreale, auch expressive Malerei individueller Befindlichkeiten als Verarbeitung unbewältigter Subjektivität der Historie sowie des Holocaust ist keine befreiende Kunst, die Visionen und Zukunft zeigt. Nein, sie ist beklemmend traditionell und auch nihilistisch, also dem „Scheitern“ des Existenzialismus verhaftet.

Der Kunstmarkt braucht Material für seine Umsätze und puscht weiterhin Künstler solcher Kategorien wie die Lewitan, unbestritten eine starke und auch kreative Persönlichkeit. Aber sie ist meilenweit von Künstlern wie Beuys und Abramovic oder Faulhaber entfernt. Und damit auch von meiner Kunst, nämlich „Brunopoliks WebART“, die nur noch virtuell daherkommt, die sich mit ihrer kostenlosen Verfügbarkeit dem Markt und seinen Mechanismen und Zwängen entzieht und damit so paradox es sein mag, als Kunst in einer neoliberalen Wirtschafts-Welt nicht existent sein kann und muß – eben nur im weltweiten Internet als WebART bei Google, Twitter und Co herumgeistert – als stille Option für Abenteurer des Geistes und Erlebens, bestimmt für Entdeckungen dadaesker Spiele in Politik und Poetry-Diskursen ohne materielle Werte aber dennoch von unberechenbarem „Mehrwert“ – eben nichts anderes als Kunst – frei, schwerelos in den Räumen sich verändernder menschlicher Gesellschaften.

Die Stärke dieser, meiner WebART-Kunst ist also das Paradox: Weil sie sich allem Vorhandenem entzieht, so auch als rein virtuelle Kunst ohne materiellen Wert dem Neoliberalismus, dem kapitalistischen Gesellschaftsmodell unserer Zeit, das zum Untergang der Menschheit führen muss. Sie stellt nicht nur Sprache, sondern auch die Ordnungen materieller und geistiger Werte in Frage. Sie weist in eine unbekannte, sich noch zu entwickelnde Zukunft in dem sie Räume für Visionen und Träume öffnet. Damit hat sie einen Sinn, der der traditionellen Kunst längst als Kunst verloren gegangen ist. Sie setzt sich vehement nihilistischem Scheitern entgegen. Wobei „Corona“ zur Zeit geradezu in virtuelle Räume zwingt.

WebART Besuch im Deutschen Bundestag

Dada Krieg Kunst Angst

– Deutscher Bundestag –

WebART Impressionen der Twitter-Fotos

eine Bundestag Satire Angst Kunst Auswahl

 

NineEleven – 9/11 – Politik

NineEleven – 9/11 – Politik
WebART Impressionen
in den Google-Bildern

von Brunopolik, dem Dada Nerd

 

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Deutscher Bundestag von Morgen

Politiker-Worte aus dem Deutschen Bundestag von gestern und in den Twitter-Fotos für morgen. Hier drei Screenshots aus diesen Tagen für die Einstimmung zur Zukunft:

 

Abschied mit Beuys von der documenta 14 Performance

Abschied mit Beuys von der documenta 14 Performance

 

brunopolik verabschiedet sich mit impressiven Screenshots seiner Twitter-Fotos von der documenta 14

natürlich darf dabei der legendäre Joseph Beuys nicht fehlen.