Archiv der Kategorie: über WebART und Kunst

Diskurs über Kunst und Gesellschaft

Finger in die Wunde –

Finger in die Wunde –
Memes ? Sind sie’s ?

Hier einige der Screenshots der Twitter-Fotos mit meinen Haiku-Posts, die ich als „Memes“ sehe:

 

 

Sind sie’s ???

Sie gelangen über Twitter und Facebook in die CyberSpace – WebART – Öffentlichkeit.

Kunst wieder das Vergessen.

In meiner PolitikerInnen-Worte WebART Performance gerät nunmehr zunehmend die AfD – Alternative für Deutschland mit ihrem Personal in meinen Focus, und zwar systemrelevant als erstes die Fraktionsvorsitzende, Frau Dr. Alice Weidel. Aus ihrer Bundestags-Jungfernrede stammen Worte für den Poetry-Text Egal Zukunft ist . Er lieferte dann die Haiku-Strophen für Screenshots, die ich via Twitter, Facebook und auf meiner Website ins CyberSpace schickte, damit sie dort ihr Unwesen treiben, wie unten in dem Twitter-Foto mit den Suchbegrifen Focus + AfD. Gesundheit, kann ich dazu nur kommentieren – ja und – Arbeit macht frei – liebe Leute und der Islam gehört zu Deutschland. Zum Lachen ist das alles allerdings nicht. Aber das Foto zeigt, wie irre und brutal unser Heute ist.

Nur Kunst vermag solchen Spagat noch zu vollbringen. Ein sehr reflektierter Beitrag zu den Aktionen des ZPS Zentrum für Politische Schönheit von mir in der Berliner Gazette setzt sich damit differenziert auseinander.

So ist WebART pur vom DadaNerd, von Brunopolik !!! Also: Kunst wieder das Vergessen und Kunst, der nicht egal Zukunft ist.

Scheitern der Kunst der Künstler an NineEleven

Scheitern der Kunst der Künstler an NineEleven

Bisher fand ich keinen Künstler und keine Künstlerin, die sich mit der politischen Dimension von 9/11 (Sprengung Feuer, Wahrheit Lüge) beschäftigten, niemand, der die offizielle Version dieses Ereignisses am 11.09.2001 infrage stellte bzw. in sein künstlerisches Werk transmittierte.

Selbst Künstler wie Gerhard Richter oder Thomas Ruff fiel nur ein: Das was mittels einer gigantischen Medienstrategie die ganze Welt gesehen hat und noch heute sieht – die einstürzenden Twin Tower – stilvoll auszudrücken. Das ist keine Kunst. Das ist platte Kolportage. Ein Armutszeugnis für diese Künstler, deren Werke zu immensen Preisen auf dem Markt der Kunst (zu Unrecht) gehandelt werden.

Von Kunst und deren Machern muss zweifellos mehr erwartet und verlangt werden. Kunst hat nur eine Chance zu überleben, wenn sie sich den Problemen der Zeit stellt, sie reflektiert und diese Reflexionen mit ihren Mitteln außerhalb aller Regeln öffentlich macht. Auch die zu Ende gehende documenta 14 hatte zu 9/11 nichts zu sagen. Also scheiterte auch sie mit ihrem vollmundigen Anspruch, eine politische Kunstshow zu sein.

Als Künstler reagierte der Komponist Karlheinz Stockhausen kurz nach dem Ereigniss 9/11 öffentlich. Nine Eleven sei ein Kunstwerk und erntete Empörung. Eine Dada-Reaktion, klar, emotional aus dem Bauch heraus, und daher rational kaum nachvollziehbar. Aber richtig, denn er stellte die Version der offiziellen USA total infrage. So hat KUNST zu sein, wenn sie dem Scheitern entgehen will.

 

 

KUNST auf dem Vormarsch

KUNST auf dem Vormarsch

 

 

Wenn nicht die Kunst, was dann sonst könnte den ersten Schritt in eine bessere Welt beschreiten? Eine Welt ohne Kapitalismus, ohne Neoliberalismus. Ist sie möglich? Keine Statements, keine Diskurse und Traktate, sondern einfach mal probieren – mit kreativen Ideen wie dieser:

Auf meiner Website veröffentlichte ich vor einiger Zeit bereits, dass meine WebART in Form von Screenshots mit Haiku/Tanka-Strophen meiner Poetry für jedermann frei verfügbar zum downloaden, ausdrucken und verschenken ist, sofern es lediglich zum privaten Gebrauch geschieht. Eine gewerbliche Nutzung meiner Arbeiten ist also rechtlich durch mich ausgeschlossen bzw. untersagt.

Warum dann nicht diese Screenshot-Exponate zu Postern in Copyshops vergrößert privat in Wohnungen gerahmt für sich selbst, die Familie und Besucher ausstellen – oder gar in Fenster aushängen und damit für die Straße also für alle sichtbar machen, denn im Netz – im CyberSpace sind sie es ja bereits – auf meiner Website, bei Twitter und Facebook.

„Das Künstlerprekariat sitzt (nicht) in der Falle“ Es wird explodieren – lieber Chris Dercon – (monopol).

 

(Fotos solcher Fenster und Wohnräume via E-Mails an mich –

brunopolik@gmx.net

 – besten Dank – sie werden hier veröffentlicht)

 

http://brunopolik.de/wer-ist-brunopolik/

http://brunopolik.de/documenta-14/brunopoliks-documenta-14-webart-performance-2/

http://brunopolik.de/http:/brunopolik.de/thema/performances/documenta-14/webart-impressionen/

gezwitschert ward : Kinder Schokolade

gezwitschert ward : Kinder Schokolade

Brunopoliks Politik Satire in den Twitter-Fotos
mit Volker Pispers und Angela Merkel und anderen …

Kinder Schokolade PolitikerInnen